BIG startet 28-Millionen Schulprojekt

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) saniert und erweitert das BG/BRG in Gänserndorf um rund 28 Millionen Euro.

Der Sart für die Sanierung und Erweiterung des Konrad Lorenz Gymnasiums in der Gärtnergasse 5-7 in Gänserndorf ist gefallen. Die BIG als Bauherrin und Liegenschaftseigentümerin investiert rund 28 Millionen Euro, um das vom Architektenbüro Franz und Sue ZT GmbH geplante Projekt umzusetzen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Neubau als Begegnungsraum und Bindeglied

Im Zuge der Bauarbeiten werden die bestehenden Klassentrakte sowie das Bibliotheksgebäude abgebrochen. An deren Stelle wird das Gymnasium um einen dreigeschoßigen Zubau erweitert, der die beiden bleibenden Bestandsgebäude miteinander verbindet. Vom Haupteingang des bestehenden Verwaltungsgebäudes gelangt man wie bisher über eine Treppe direkt ins Untergeschoß. Dort finden sich künftig die großzügig gestaltete Garderobe, Technik- und Lagerräume sowie eine Aufwärmküche. Der angrenzende Neubau beherbergt nach Fertigstellung zusätzlich einen Speisesaal, Mehrzweckraum, mehrere Stammklassen und Gruppenräume. Eine Vielzahl von dezentralen Pausenflächen lädt zum Verweilen zwischen den Unterrichtsstunden ein. Am nördlichen Ende des Zubaus gelangt man in den bestehenden Sporthallentrakt, wo ebenso Musik unterrichtet wird.

Herzstück des Neubaus wird eine zentrale, stockwerkübergreifende Aula. Durch Sitzstufen, die alle Ebenen miteinander verbinden, wird auf diese Weise nicht nur ein Ort der Kommunikation und Begegnung geschaffen. Der Neubau wird somit neben dem horizontalen auch zum vertikalen Bindeglied.

Großzügige Freiflächen

Nach Fertigstellung verfügt die Schule über mehrere Außenanlagen. Im Eingangsbereich verbindet ein Vorplatz mit Sitzelementen, Pergola und Mikrospielflächen das Gymnasium mit dem angrenzenden Regionalbad. Die dort errichteten Stellplätze stehen sowohl der Schule als auch dem Hallenbad zur Verfügung.

Zwei westlich gelegene, begehbare Schulhöfe führen direkt auf eine große Rasenfläche, die ein breites Spektrum an Gartennutzung ermöglicht. Ein „Pool-Wäldchen“ und die Bepflanzung mit verschiedenen Baumarten sorgen für eine naturnahe Landschaft.

„Durch die erlebte Corona-Krise ist uns allen wieder vermehrt deutlich geworden, wie wichtig Schule ist. Nicht nur als Stätte der Bildung, sondern auch der sozialen Interaktion. Daher freue ich mich besonders, dass wir bei diesem Projekt nicht nur ein Schulgebäude schaffen, das modernsten Standards entspricht, sondern auch zahlreiche neue Freiflächen, auf denen die Schüler und Schülerinnen miteinander sporteln, entspannen und lernen können“, sagt BIG Geschäftsführer Wolfgang Gleissner.

 

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