Rekordumsatz bei Liebherr

Die Firmengruppe Liebherr hat 2019 mit einem Umsatz von 11,75 Milliarden Euro wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte das Unternehmen eine Steigerung um 11,4 %.

Trotz des rückläufigen Weltwirtschaftswachstums war 2019 erneut ein umsatzstarkes Geschäftsjahr für die Firmengruppe Liebherr. Bei den Baumaschinen und Mining-Geräten stieg der Umsatz um 11,8 % auf 7.640 Millionen Euro. Dies umfasst die Sparten Erdbewegung, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane sowie Betontechnik und Mining.
In den anderen Produktbereichen, zu denen die Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Verzahntechnik und Automationssysteme, Hausgeräte sowie Komponenten und Hotels zählen, konnte der Umsatz insgesamt um 10,5 % auf 4.110 Millionen Euro gesteigert werden. Die Firmengruppe Liebherr erzielte 2019 ein Jahresergebnis von 429 Mio. € und liegt damit über dem Vorjahresniveau, wohingegen das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist. Das Finanzergebnis entwickelte sich stark positiv.

„Die Tatsache, dass wir so dynamisch gewachsen sind ist unter anderem unserer Diversifikation geschuldet. Es zeigt, dass wir mit unserem vielfältigen Produktprogramm gut aufgestellt und nicht von einzelnen Branchenentwicklungen abhängig sind. Es zeigt aber auch, dass unsere Kunden mit unseren Produkten und Services zufrieden sind“, erklärt Jan Liebherr, Mitglied des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG.

Plus bei Mitarbeitern – Minus bei Investitionen 

Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die Mitarbeiterzahl deutlich erhöht. Zum Jahresende beschäftigte die Firmengruppe Liebherr weltweit insgesamt 48.049 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.880 mehr als im Vorjahr. Investitionen in Höhe von 756 Millionen Euro flossen in die Produktionsstätten und das weltweite Vertriebs- und Servicenetz. Die Investitionen gingen damit im Vergleich zum Vorjahr um 73 Millionen Euro zurück.

Ungewisse Zukunft 

Die Auftragslage der Firmengruppe zum Jahresende 2019, sowie weit in das erste Quartal 2020 hinein, sei als sehr gut zu bezeichnen. Die durch das Auftreten des Coronavirus teilweise deutlich eingeschränkte Geschäftstätigkeit in vielen Märkten werde die Umsätze des Jahres 2020 beeinflussen. In welchem Ausmaß die Auswirkungen spürbar sein werden, kann zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichtes nicht verlässlich prognostiziert werden.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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