KSB wächst weiter

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB baute Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis (EBIT) legte im ersten Halbjahr 2023 kräftig zu. Das Werk in Pegnitz (D) wird um 25 Millionen Euro ausgebaut.

„Wir haben trotz der Unwägbarkeiten der globalen Wirtschaft ein sehr positives erstes Halbjahr absolviert und die Erwartungen bei allen relevanten Kennzahlen übertroffen. Dies ist zweifelsohne ein Erfolg der marktorientierten Organisation von KSB“, erklärte Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, Anfang August. Der Umsatz ist in den ersten sechs Monaten um 21,0 % auf 1.386,6 Mio. Euro beträchtlich gestiegen. Mit 22,6 % Wachstum schnitt das Segment Pumpen am stärksten ab.

Im ersten Halbjahr erzielte KSB einen Auftragseingang von 1.608,7 Mio. Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 8,2 % (+ 121,4 Mio. €.) gegenüber Vorjahreszeitraum. Das Segment Pumpen verzeichnete ein Plus von 3,8 % (+ 32,2 Mio. €). KSB baute auch seine Profitabilität gegenüber dem Vorjahr aus. Mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) von 112,1 Mio. € erwirtschaftete das Unternehmen eine Umsatzrendite von 8,1 %. Positiv beeinflusst wurde das EBIT durch eine Versicherungserstattung in Höhe von 10,2 Mio. € für einen in 2022 erlittenen Unwetterschaden.

Kapazitätserweiterung

Um die gestiegene Nachfrage zu bewältigen investiert KSB in den kommenden Jahren 25 Millionen Euro in das Werk Pegnitz in Oberfranken. Die Giesserei wird erweitert und die Digitalisierung forciert.

KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf Kontinenten vertreten. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2022 mit rund 15.700 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 2,6 Mrd. Euro erzielt.