Isobasalt wird verkauft

Die Liegenschaft der insolventen Isobasalt GmbH soll samt Gebäude und Produktionsanlagen verkauft werden.

Nach Informationen von Building Times wird die Liegenschaft der ehemaligen Isobasalt in Großwilfersdorf (Stmk.) samt Gebäude und Produktionsanlage veräußert. Die Firma war im März in die Insolvenz geschlittert. Die mehrheitlich Austrotherm gehörende Firma hatte 20 Millionen in den Sand gesetzt. Geplant war am Standort die Errichtung eines Steinwolle-Dämmstoffwerks, das in einem besonderen Verfahren pro Jahr ca. 250.000 m³ Steinwolle-Dämmstoff auf Basis von Basalt produzieren sollte. Brancheninsider berichteten damals, dass bei der Etablierung der Produktion massive Probleme auftraten. Ein neuartiges innovatives Produktionsverfahren sollte genutzt werden. Die Erwartungen an den Produktionsprozess wurden verfehlt. Eine wirtschaftlich sinnvolle Serienproduktion konnte nicht begonnen werden.

Die Verwertung des Isobasalt-Geländes erfolge nun „in Bausch und Bogen“, wie die Insolvenzverwaltung auf Anfrage von Building Times bekannt gibt, also Liegenschaft inklusive Gebäude und Maschinen. „Der Verkauf sollte in den nächsten Tagen abgewickelt sein.“ An wen die Liegenschaft geht, wollte der Verwalter noch nicht bekanntgeben. Die Austrotherm hatte schon im August in einer Stellungnahme von Geschäftsführer Gerald Prinzhorn eine Weiterführung des Standortes Großwilfersdorf derzeit ausgeschlossen.

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