Königliche CLT-Ehrung

König Carl XVI. Gustaf überreichte Gerhard Schickhofer von der TU Graz einen Preis für sein CLT-Engagement.

Gerhard Schickhofer wurde am 7. Oktober mit dem Marcus-Wallenberg-Preis (MWP) 2019 für Forschung und Wissenstransfer im Bereich Brettsperrholz (CLT) ausgezeichnet. Schickhofer habe als Professor des Instituts für Holzbau und Holztechnologie der TU Graz den wissenschaftlichen und technologischen Grundstein für die Entwicklung des Brettsperrholzes CLT gelegt, so MWP. Für seine Entdeckungen wurde er mit dem Preis 2019 in Höhe von zwei Millionen Schwedischen Kronen (rund 200.000 Euro) ausgezeichnet. Den Preis überreichte der schwedische König Carl XVI. Gustaf.

Gerhard Schickhofer und sein Forschungsteam hätten eine führende Rolle bei der Festlegung europäischer Normen und technischer Zulassungen für die Herstellung und Verwendung von CLT in industriellen Anwendungen des Holzbaus gespielt, so die Verantwortlichen des MWP.

Schickhofer (57) wurde 1998 für seine Arbeit an der ersten österreichischen Zulassung des CLT mit dem Förderpreis des Österreichischen Industrieforschungsfonds ausgezeichnet. Aufgrund seiner Beiträge wurde im Jahr 2002 die erste nationale Richtlinie zu CLT, die sogenannte Holzmassivbauweise, veröffentlicht und führte zur Akzeptanz der konstruierten Elemente in mehrstöckigen Gebäuden. Schickhofer wurde 2004 zum Professor und Leiter des Instituts für Holzbau und Holztechnologie an der TU Graz berufen. Zusammen mit Reinhard Brandner hat er kürzlich die Beiträge der Grazer Gruppe in der Publikation „Brettsperrholz, CLT: Überblick und Entwicklung“ zusammengefasst.

 

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