Wie Europa heizt und kühlt

Daten über das Heizeun und Kühlen in 28 EU-Staaten werden aufbereitet und stehen ab Anfang 2019 zum Download zur Verfügung.

„Wie Europa heizt und kühlt“ wollten Forscher der TU Wien, der Eurac in Bozen und vom Fraunhofer ISI in Freiburg wissen, weil Europa effizientere Heiz- und Kühlnetzwerke brauche. Deshalb wurden im Rahmen des Projektes „Hotmaps“ gemeinsam Daten über Europas Heiz- und Kühlinfrastruktur zusammengestellt, die in Karten aus allen 28 EU-Staaten münden, von der nationalen Ebene bis zu Detailkarten mit einer Auflösung von 100 m mal 100 m. Und: Diese Karten sind gratis verfügbar.

„Wir haben Energie-relevante Daten aus den Sektoren Haushalte, Dienstleistungen, Industrie und Transporte gesammelt und räumlich aufgelöst“, erklärt Michael Hartner vom Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe der TU Wien und ergänzt: „Die Daten stehen vollständig und kostenlos zum Download zur Verfügung“. Anfang nächsten Jahres soll ein Online Tool zur Visualisierung und Auswertung der Datensätze zur Verfügung stehen.

„Dieses Tool soll verwendet werden, um Europas Energiesysteme zu verbessern, etwa auch, um politische Entscheidungen im Bereich des Heizens und Kühlens vorzubereiten. Mit unserem Tool kann man auch Aufschluss über den möglichen Einsatz erneuerbarer Energieträger erhalten“, sagt Michael Hartner von der TU Wien.

https://gitlab.com/hotmaps

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