Vitale Industrie

Ein paar Wiener Industriebetriebe zeigen was sie können. Von den insgesamt 550 Betrieben stellen elf besondere Auslandsprojekte in die Auslage.

Rund 250 Frequenzumrichter von Schneider Electric sind in der weltweit zweitgrößten Kläranlage in Paris verbaut. Konstruiert wurden die Geräte in Wien 21, wo 250 Mitarbeiter im Schneider-Kompetenzzentrum für Frequenzumrichter beschäftigt sind. Etwa 150 elektronische Airkey-Schließzylinder von Evva sind an der Curtin University in Perth an der Westküste Australiens installiert. Und die Schiebel Antriebstechnik hat elektrische Stellantriebe für einem Hotel-Komplex in Dubai geliefert.

Das sind drei Beispiele, mit der die Wirtschaftskammer Wien derzeit versucht die Bedeutung der Wiener Industriebetriebe herauszustreichen. „Die Industrie liefert national und international einen großen Beitrag, zwei Drittel der Wiener Industrie-Produktion geht in den Export“, betont der Industrie-Obmann Stefan Ehrlich-Adam. Er präsentierte gemeinsam mit dem Schneider-Österreich-Geschäftsführer Karl Sagmeister eine Kampagne, die zeigen soll, dass Wiens Industrie mit ihren 550 Betrieben überaus vital ist. Die Firmen beschäftigen rund 140.000 Mitarbeiter und investieren in Summe rund eine Milliarden Euro in Forschung & Entwicklung.

Um die Akzeptanz gegenüber der Industrie zu heben, sind die Wiener aufgerufen das Industrieprojekt des Jahres zu wählen. Zu gewinnen gibt es einen Reisegutschein im Wert von 3.000 Euro – vielleicht das Projekt der Wahl zu besuchen. Mehr dazu unter www.weltweit.wien

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