Rosenberg zieht ins Parlament ein

Der Lüftungshersteller Rosenberg hat sich das Prestigeprojekt Parlament geangelt. Volumen: mehr als 1 Million Euro - plus Nachträge.

Im Zuge der Sanierung des Parlaments wurde ein Sitz neu vergeben. Ein hierzulande gut etablierter Hersteller von Lüftungsgeräten wurde abgewählt und Rosenberg ist nun der Lieferant für die Geräte. Dort freut man sich naturgemäß über den Auftrag, der immerhin mehr als eine Million Euro ausmacht. Entscheidend sei letztlich nicht nur der Preis gewesen, auch die Effizienz der Geräte habe überzeugt, so ein Eingeweihter. Es sei inzwischen auch gelungen mit Nachträgen den Wert des Auftrags zu steigern. Weiters sei dem Anlagenbauer auch entgegengekommen, dass Rosenberg auch den Einbau vornimmt. Damit übernimmt der deutsche Hersteller auch einen Teil der Haftung, was Ausführenden zunehmend gefällt. Der Zuschlag für die Errichtung der Heizungs-, Kälte-, Lüftungs- und Sanitäranlagen sowie der Mess- und Regeltechnikanlagen im gesamten Gebäude ging 2018 an die Bietergemeinschaft Bacon, Stolz und Hofstätter.

Für Rosenberg ist der neue Parlamentssitz ein weiterer Baustein den heimischen Markt aufzumischen. Zuletzt hat das Unternehmen bei Boehringer in Wien Meidling aufgezeigt. Rosenberg beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter, betreibt 14 Produktionsstandorten auf vier Kontinenten. Hierzulande wähnt man sich als Nummer 4 am Markt.

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