Porr mit starkem dritten Quartal

Die Porr legt ein starkes drittes Quartal vor. Mit einem vollen Auftragsbestand von 7,8 Mrd. Euro und einem Ergebnis von 42,5 Mio. Euro ist die Porr auf Kurs. Die Produktionsleistung lag bei 4,1 Mrd. Euro.

Die Porr erzielte in den ersten neun Monaten 2021 eine Produktionsleistung von 4.135 Mio. Euro, ein Zuwachs von 9,4%. Sowohl in Österreich als auch in Polen konnte die Leistung deutlich ausgeweitet werden. Österreich und Deutschland blieben mit einem Anteil von knapp 70% die wichtigsten Heimmärkte der Porr.

Mit einem Auftragsbestand von 7.778 Mio. Euro wurde erneut das Fundament der Porr bestätigt. Der Zuwachs von 14,3 % spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Infrastruktur und Wohnraum wider. Unter den neuen Großaufträgen findet sich – neben dem Ausbau des Wiener U-Bahn-Netzes – der größte Hochbauauftrag Deutschlands. In den ersten neun Monaten lieferte die Porr ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 42,5 Mio. Euro (1-9/2020: -62,4 Mio. Euro). Im Ergebnis ist die Kartellstrafe der Bundeswettbewerbsbehörde bereits mitberücksichtigt. Pandemiebedingt kam es im dritten Quartal 2021 zu Nachholeffekten aus der Vergangenheit, auch Projekt-verschiebungen waren die Folge, welche jetzt abgearbeitet wurden.

Ausblick 2021 bestätigt 

Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten 2021 und trotz des in Q3 geschlossenen Settlements mit der Bundeswettbewerbsbehörde erwartet der Vorstand für 2021 weiterhin eine Produktionsleistung von 5,3 Mrd. Euro bis 5,5 Mrd. Euro sowie eine positive EBT-Marge von +1,3% bis +1,5%.

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