NÖ pusht Landes-Photovoltaik

Niederösterreich will mit dem Projekt „Sonnenkraftwerk Niederösterreich“ in den kommenden Jahren alle rund 150 geeigneten Landesgebäude mit Photovoltaik-Anlage bestücken. An der Investitionssumme von etwa 46 Millionen Euro sollten sich die Bürger beteiligen.

„Für diese nachhaltigen Investitionen wollen wir die Bürgerinnen und Bürger des Landes motivieren, Anteile an einer geplanten Photovoltaik-Anlage zu erwerben und damit zur Realisierung der Anlage beizutragen“, meinte Mikl-Leitner. Ein Anteil kostet jeweils rund 900 Euro, eine jährlich fixe Rendite von 1,75 Prozent ist garantiert. Es sei möglich, bis zu fünf Anteile zu erwerben, worin das Land eine Win-win-Situation sieht.

28 Photovoltaik-Anlagen sollen bis Ende des kommenden Jahres mit Bürgerbeteiligung finanziert werden. „Mit diesem Projekt setzen wir europaweit neue Maßstäbe im Ausbau erneuerbarer Energieträger und starten zugleich das größte Bürgerbeteiligungsprojekt in ganz Europa bei der Errichtung von weiteren Photovoltaik-Anlagen“, ist die Landeshauptfrau überzeugt.

Die Energie- und Umweltagentur des Landes habe in den vergangenen Monaten das Photovoltaik-Potenzial der Landesgebäude erhoben, sagte LH-Stellvertreter Pernkopf. Auf den rund 150 Landesgebäuden könnten bis zu 20 Megawatt installiert werden. Die ersten Photovoltaik-Anlagen sollen im Landhausviertel errichtet werden, etwa am Festspielhaus und Landesmuseum sowie auf den Dächern der Landeskliniken und Pflege- und Betreuungszentren.

Freilich hat der Ausbau der Erneuerbaren auch einen kleinen Haken über den wenig gesprochen wird. Die Ökostromabgabe auf den Stromrechnungen wird künftig steigen, womit sich auch die Rendite für die neiderösterreichischen Privatinvestoren reduziert.

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