Nestle-Gründe Linz: 3 Türme, 60.000 m2 BGF

Auf den Linzer Nestle-Gründen sollen um 230 Millionen Euro drei Hochhäuser und zwei Flachbauten entstehen.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé verabschiedete sich vor drei Jahren aus der Produktion am Standort Linz. Das in der Folge ungenutzte Areal wurde von einem Investorenquartett erworben, in dem die Familien Fries und Scherb mehrheitlich beteiligt sind. Nun wurden die Pläne für das rund 17.000 Quadratmeter großen Areal präsentiert.

„Trinity“ – Drei Türme

Prägend f werden drei Türme mit Höhen von 80, 90 bzw. 100 Metern sein. Auf die durchlässige Gestaltung der Erdgeschoßzone sowie auf die Ausbildung einer durchgehenden Sockelzone („Belle Etage“) in den Obergeschoßen wurde großer Wert gelegt. Der Entwurf für die künftige Bebauung des Trinity Park Linz (TPL) wurde von architekturbüro elsa prochazka (Wien), Riepl Riepl Architekten (Linz) und cino zucchi architetti (Mailand) entwickelt. Für die Freiraumplanung zeichnen die Auböck und Karasz Architects verantwortlich. Das Projekt soll Natur und großstädtische Architektur verbinden und unterschiedlichste Nutzungen wie etwa Büroflächen für nationale und internationale Unternehmen, Gastronomie, Lebensmittelmarkt, Hotel, Studentenheim ermöglichen.

Letzbor entwickelt

Als Projektentwickler und Mitinvestor für das aus fünf Bauteilen bestehende Projekt ist Gerold Letzbor. Er plant die Baueinreichung im Frühjahr 2022. Der Baubeginn des Großbauvorhabens ist mit Anfang 2023 vorgesehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt etwa 220 Millionen Euro. Die Investoren legen Wert auf die Feststellung, dass bei der Gestaltung des Projektes hochwertige Materialien zum Einsatz kommen, um eine nachhaltige Werthaltung und für die Nutzerinnen langfristig ansprechende Wahrnehmung des Komplexes sicherzustellen.

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