Monitoring macht Schule

Im Schulzentrum Masch in Westfalen werden sämtliche Energieströme erfasst, gemessen und bewertet.

Laut der Deutschen Energie-Agentur liegt der Energieverbrauch von Schulen im Durchschnitt um bis zu 70 Prozent höher als der Verbrauch anderer kommunaler Gebäude. Ein professionelles Energiemanagement-System bietet hier viele Möglichkeiten für eine energieeffiziente Gebäudeautomation. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt das Schulzentrum Masch in Halle (Westfalen). Im Rahmen einer Sanierung erfolgte auch die Modernisierung der Heizungsregelung. Um die Betriebskosten der Schule zu senken und Energie einzusparen, war eine zeitgeführte bedarfsabhängige Regelung gewünscht. Die Zeitprogramme sollten einfach über einen PC bedient werden können.

Der CentraLine-Partner MSR Gerdes installierte insgesamt neun Schaltschränke und 22 Unterstationen in den einzelnen Gebäuden. In den Klassen- und Lehrer zimmern wurde raum- und etagenweise die funkbetriebene Einzelraumregelung evohome von Honeywell installiert. 23 Hawk- und neun Eagle-Regler sowie die Energy Vision-Software wurden in die Leitzentrale Arena AX eingebunden und Energiezähler aufgeschaltet. Mit dem Einsatz von Wärmemengenzählern kann die Energieeinsparung dokumentiert werden. Jeder Raum meldet seine Wärmeanforderung nun bedarfsgerecht und durchgängig zum Wärmeerzeuger. Energiezähler erfassen und analysieren die Energieverbräuche. Der Hausmeister kann über die Arena AX die gesamte Anlagentechnik einsehen und Sollwerte oder Zeitprogramme entsprechend ändern. Servicebedarfe werden ebenfalls angezeigt und können so zeitnah durchgeführt werden.

Dabei überzeugte laut Hausmeister Harald Runde auch die Bedienbarkeit der neu installierten Gebäudeautomation: „Heute kann ich von meinem Büro aus alle geforderten Nutzungszeiten und Raumtemperaturen einfach und schnell über die Leitwarte einstellen.“ Volker Enseling, Geschäftsführer bei MSR Gerdes, ergänzt: „Dank unserer hocheffzienten Systeme konnten wir die Regelungsanforderungen optimal umsetzen und zu einer bestmöglichen Nutzung der Gebäude beitragen.“ Grafiken und Diagramme gewährleisten eine übersichtliche Darstellung. So werden „stille“ Verbraucher schnell erkannt, und es können umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um Energievergeudung zu vermeiden und die Verbräuche zu optimieren. Dadurch werden die einzelnen Gebäude und Bereiche vergleichbar gemacht und das Bewusstsein der Gebäudenutzer geschärft.

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