Minus 3 Prozent: „Beinahe stabil“

Strabag steigert Gewinne und Leistung – der Auftragsbestand sinkt hingegen um über eine halbe Milliarde Euro.

Im ersten Halbjahr 2019 sind Leistung und Gewinne der Strabag SE wieder angestiegen – alleine die Leistung erhöhte sich um neun Prozent auf über 7,5 Milliarden Euro, das Ebit verdreifachte sich auf über 60 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Lediglich der Auftragsbestand „stagniere auf hohem Niveau“, so der Baukonzern in seiner heutigen Aussendung. Das dabei erzielte Minus von drei Prozent macht in Summe immerhin über eine halbe Milliarde Euro aus. Dennoch zeigte sich Strabag-Boss Thomas Birtel zufrieden über die Entwicklung: „Stärker noch als die Leistung erhöhten sich die Ergebnisse, der Auftragsbestand blieb – einmal mehr dank zahlreicher Großaufträge – auf einem sehr hohen Niveau beinahe stabil.“

Für die schwache Auftragslage werden Rückgänge in Österreich, Deutschland und in Summe auch in den Ländern Zentral- und Osteuropas angeführt. In Großbritannien wiederum konnte man entgegen dieser Entwicklung „die substanzielle Erweiterung eines bestehenden Auftrags“ verzeichnen.

Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2019 bleibt jedoch weiter aufrecht. Die Marke von 16 Milliarden Euro soll überschritten werden. Die Prognose für eine Ebit-Marge von mindestens 3,3 Prozent für 2019 bleibt aufrecht, wie auch das Ziel einer EBIT-Marge von vier Prozent bis zum Jahr 2022.

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