Hartl Haus rüstet auf

Hartl Haus investiert kräftig in sein Werk im Waldviertel. Die neue Bautischlerei soll den steigenden Verkaufsprognosen gerecht werden und zudem reichlich Sonnenstrom produzieren.

Rund 5,7 Millionen Euro investiert Hartl Haus in den Neubau der Bautischlerei im Werk in Echsenbach im Waldviertel. Mit einer zusätzlichen Produktionsfläche von 5.300 m² erstreckt sich das gesamte Werksareal nun über eine Fläche von insgesamt rund 130.000 m². Das Unternehmen produziert bereits jetzt sämtliche Bauteile wie Holz-Alu-Fenster, Haustüren, Stiegen und großflächige Holz-Alu-Glas-Elemente im hauseigenen Tischlereibetrieb. Steigende Produktionszahlen und gute Verkaufsprognosen machten den Neu- und Ausbau notwendig. Ein Altbestand aus dem Jahr 1943, der nicht mehr dem Stand der Zeit entsprach, wurde abgerissen und das Material nach Schadstofferkundung teilweise als Schüttmaterial für den Neubau wiederverwendet.

Beinahe die gesamte südseitige Dachfläche der neuen Bautischlerei wird mit einer Photovoltaik-Anlage der neuesten Generation bestückt. Zusätzlich zur bereits bestehenden PV-Anlage am Werksgelände produziert der Standort dann Sonnen-Strom mit einer Leistung von insgesamt rund 400 KWpeak und kann somit in etwa die Hälfte des gesamten Stromverbrauches im Werk Echsenbach selbst abdecken. Beim restlichen Strombedarf kombinieren sich Wasserkraft, Wind und Biomasse. Im Bereich der Absaugungsanlage innerhalb der Produktion investiert Hartl in ein neues Filtersystem. Mit einem intelligenten Wärmerückgewinnungssystem und speziellen Ventilatoren, die mit der nächtlichen Durchlüftung für die Abkühlung im Sommer sorgen, benötigt der Produktionsbereich einen vergleichsweise sehr geringen Heiz- und Kühlenergieaufwand.

Neben der baulichen Vergrößerung möchte Hartl Haus auch an Mitarbeitergröße zunehmen. Für den Montagebereich werden Facharbeiter aus den Bereichen Zimmerei, Tischlerei oder Fertighausbau gesucht.

Keine Kommentare

Kommentar schreiben