Friedrich Schmid verstorben

Friedrich Schmid, ein Visionär der heimischen Baustoffindustrie ist am 31. März gestorben.

Ein Großer des heimischen Baustoffgeschehens ist nicht mehr. Friedrich Schmid ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Der passionierte Jäger war auch unternehmerisch zielorientiert. 1963 trat Schmid in die väterlichen Wopfinger Stein- und Kalkwerke ein. Sechs Jahre später übernahm Schmid die Führung der Firma, ein Jahr später wurden Fertigputze und Fertigmörtel auf den Markt gebracht. 1980 wurde überraschend das Zementwerk Wopfing in Betrieb genommen, dessen Errichtung nur wenige Insider mitgekriegt hatten.

Baumit als Trampolin

1988 wurde die Marke Baumit aus der Taufe gehoben. Danach ging es Schlag auf Schlag, die Firmen Austrotherm und Murexin wanderten 1990 ins Reich der Familie Schmid. In den Folgejahren kaufte und gründete der gesellige Unternehmer weitere Firmen im Inland und vor allem im ost- und südosteuropäischen Ausland. Daraus entstanden ist schließlich ein internationaler Baustoffkonzerns mit heute rund 100 Produktionsstandorten und Vertriebsniederlassungen in 25 Ländern.  Die 4.100 Mitarbeiter von Baumit erzielten 2019 einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro.

Bilanzlesen in der Badewanne

„Bilanzen kann man auch in der Badewanne lesen“, meinte Friedrich Schmid einmal auf die Frage, wie er den Überblick über die vielen Unternehmen behält. So war er, der mit zahlreichen Ehrungen belohnte Baustoffvisionär, humorvoll, fokussiert, bodenständig und mit einem offenen Ohr für die Mitarbeiter. Und so wird er vielen in Erinnerung bleiben.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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