Energie wird neu koordiniert

Der Klima- und Energiefonds bündelt Aktivitäten rund um Erneuerbare-Energie- und Bürgerenergiegemeinschaften.

Mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) werden erstmals Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG) und Bürgerenergiegemeinschaften (BEG) ermöglicht, bei denen sich mindestens zwei Partner zusammenschließen, die eigenerzeugte Energie verbrauchen, speichern und verkaufen dürfen. Damit steht einer dezentralen Energieversorgung nun nichts mehr im Weg.

Fast nichts, denn irgendwie müssen die Energie-Pantscherl ja auch organisiert werden. In den Bundesländern stehen dafür eigene Beratungsstellen zur Verfügung. Sie begleiten Energiegemeinschaften vor Ort von der Planung bis zur Umsetzung unter Berücksichtigung der landesspezifischen Rahmenbedingungen.

Und weil Österreich eine richtig große Republik mit ganz viel Regionalgeist ist, braucht es eine Koordinationsstelle. Die wird nun beim Klima- und Energiefonds eingerichtet. Die Koordinationsstelle versteht sich als Schnittstelle zu allen wesentlichen Stakeholdern wie bundesweiten Interessenvertretungen, innovativen Dienstleistern und der angewandten Forschung, sowie lokalen und regionalen Akteuren. Geleitet wird die neue Stelle von Eva Dvorak, die zuvor in der Energieplanung der Stadt Wien tätig war.

 

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