Eishockey-Match der Gebäudetechniker

Die Linzer Gebäudetechnikgrößen sind sich beim Eishockey in die Haare geraten. Ke-Kelit-Eigentümer Karl Egger, Molin-Inhaber Peter Zauner sind als Vizepräsidenten des von Peter Freunschlag geführten Eishockeyclubs Black Wings zurückgetreten und haben einen neuen Club gegründet. Unterstützt unter anderem von Michael Holter und der Linz AG.

Ein Planer, ein Ausführender, die Hersteller-Industrie und Software. Was es für eine funktionierende Gebäudetechnik braucht, war auch beim Linzer Eishockeyclub Black Wings mit an Bord. Als Präsident fungiert seit nunmehr 14 Jahren der Gebäudetechnikplaner Peter Freunschlag. Vizepräsidenten waren bis zum Karsamstag der Inhaber der Molin Gebäudetechnik GmbH Peter Zauner, der Ke-Kelit Eigentümer Karl Egger und der Softwareunternehmer Peter Matusch. Dann kam statt Osterfriede ein richtig scharfer Puk. Die drei Vizes und Premium-Sponsoren des Freundschlag-Clubs haben ihre Funktionen zurückgelegt und gleich einen eigenen Club gegründet.

Passend zu Ostern ließ die Auferstehung des neuen Eishockey-Verein Linz nicht lange auf sich warten. Schon am Ostermontag ließen die Ex-Vizepräsidenten der Black Wings per Aussendung wissen, was sie planen: „Wir wollen einen demokratischen, erfolgreichen Eishockey-Verein in Linz. Nach den Turbulenzen der letzten Wochen gibt es nur mehr eine Lösung: einen Neustart“, so Egger, Zauner und Matusch. Sie haben unter erschwerten Corona-Bedingungen einen neuen Verein angemeldet und viele Unterstützer, darunter die Linz AG, die Liwest, den Sanitärgroßhändler Michael Holter, die Greiner AG und ein paar Fanclubs mobil gemacht. Mit an Bord sind großkoalitionär auch Vertreter des roten Askö und der schwarzen Sportunion.

Und was macht der Planer Peter Freunschlag? Richtig er plant Neues. Wie die OÖ-Nachrichten berichten hat er ein Konzept „Black Wings Neu“ angekündigt. Der neue Verein sollte geöffnet und demokratisiert werden. Ob dieser Plan auch aufgeht bleibt abzuwarten. Wie so oft im Leben von Alphatieren geht es um Geld. Wenn die großen Sponsorgen abspringen hat es sich wohl ausgespielt.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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