Bau 2019: Dickes Produktionsplus

Die Österreichischen Bauunternehmen verzeichneten laut Statistik Austria im vergangenen Jahr ein Produktionsplus von 6,2 Prozent.

Im Jahr 2019 erwirtschafteten die 36.421 Betriebe der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode einen abgesetzten Produktionswert von 53,6 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Plus von 6,2% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der arbeitstägig bereinigte Produktionswert erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum hingegen um 6,0%.

In den Hochbausparten „Sonstiger Hochbau“ (+10,1%), „Wohnungs- und Siedlungsbau“ (+7,6%), „Adaptierungsarbeiten im Hochbau“ (+3,8%) sowie „Erschließung von Grundstücken, Bauträger“ (+3,0%) wurden positive Produktionsimpulse beobachtet. Im Tiefbau wies die Teilsparte „Bau von Straßen“ mit 7,8% das höchste Plus auf. Zuwächse erzielten überdies der „Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau“ (+5,7%) sowie der „Tunnelbau“ (+4,9%). Einen Rückgang wiesen hingegen die Bausparten „Bau von Bahnverkehrsstrecken“ (-18,9%), „Wasserbau“ (-8,1%) und „Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt“ (-4,1%) auf.

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Jahr 2019 mit rund 8,5 Mrd. Euro um 5,3% über der Vorjahresperiode. Die in absoluten Zahlen höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten „Bau von Straßen“ (2,3 Mrd. Euro), „Sonstiger Hochbau“ (1,4 Mrd. Euro) sowie „Wohnungs- und Siedlungsbau“ (1,2 Mrd. Euro).

Regional betrachtet wiesen das Burgenland (+16,6%) und Tirol (+11,1%) die höchsten Produktionssteigerungen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf. Einen Rückgang gab es hingegen in Vorarlberg (-1,9%).

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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