Aufzugsmarkt stagniert

Der Markt für Aufzüge entwickelt sich in Österreich im Jahr 2020 seitwärts. Ein Zuwachs im Wohnbau steht einem Rückgang im Nicht-Wohnbau gegenüber.

Nach dem deutlichen Umsatzplus vom letzten Jahr dreht der Markt für Aufzüge heuer wohl eine Ehrenrunde. Laut aktuellem Branchenradar „Aufzüge in Österreich 2020“, stagnieren bei nahezu stabilen Preisen die Herstellererlöse im Jahr 2020 mit voraussichtlich rund 120 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Ob und in welchem Ausmaß der durch die Covid-19-Pandemie ausgelöste, wenige Wochen andauernde Shutdown auf einigen Großbaustellen die Entwicklung bremste, kann allerdings nur schwer abgeschätzt werden. Auffällig ist jedoch, dass im heurigen Jahr lediglich das Geschäft mit Aufzügen im Nicht-Wohnbau ins Minus rutscht und der zwischenzeitliche Baustopp vor allem Baustellen mit öffentlichen Auftraggebern traf. Und hier ist der Anteil des Nicht-Wohnbaus bekanntlich hoch.

Konkret erhöht sich im Jahr 2020 der Umsatz im Wohnbau voraussichtlich um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp 81 Millionen Euro. Im Nicht-Wohnbau sinken die Erlöse hingegen um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 40 Millionen Euro.

Der Ausblick auf die beiden kommenden Jahre ist aus heutiger Sicht jedoch erfreulich. Für 2021 erwartet Branchenradar ein Marktwachstum um drei, danach um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben dem Neubau sollte zunehmend auch das Bestandsgeschäft wieder Wachstumsbeiträge liefern.

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