Stabiler Ziegel- und Rohrriese

2025 war für die Bauindustrie erneut von widrigen Herausforderungen geprägt. Der Wienerberger-Konzern bleibt dennoch stabil und verdoppelte den Gewinn.

Hohe Zinsen, volatile Märkte sowie ein deutlicher Rückgang des Wohnungsneubaus in Europa und Nordamerika belasteten die Nachfrage. Dennoch stellte wienerberger die Widerstandsfähigkeit seines Geschäftsmodells und die Stärke des diversifizierten Portfolios unter Beweis.
Der Konzernumsatz stieg auf 4,6 Milliarden Euro, das operative EBITDA erreichte 754 Mio. Euro bei einer Marge von 16,5 %. Das Ergebnis nach Ertragssteuern beträgt 168 Millionen Euro, nach 84 Millionen im Jahr davor.
Trotz schwachem Neubauumfeld konnten Umsätze und Margen stabil gehalten und der Free Cashflow deutlich gesteigert werden. Dies sei Ergebnis konsequenter Kostendisziplin, operativer Exzellenz und der Fokussierung auf resilientere Endmärkte wie Infrastruktur- und Dachlösungen, so Konzernchef Heimo Scheuch.

Dach brachte Wachstum

Wachstumstreiber war insbesondere das Dachgeschäft mit dem ganzjährigen Beitrag von Terreal. Die Integration verlief erfolgreich, Synergien wurden realisiert. Mit der Übernahme von GSEi stärkte wienerberger zudem seine Position bei dachintegrierten Photovoltaiklösungen. Auch das Rohrgeschäft zeigte sich robust und trug wesentlich zur Stabilität bei.