2025 bringt Frauenthal deftigen Verlust

Der Verkauf der Automotive-Sparte färbt das Ergebnis der Frauenthal-Gruppe tiefrot. Die Sparte Handel mit SHT und ÖAG ist auf Erholungskurs.

Die Frauenthal Holding AG ist im Umbau. Nach dem Verkauf der Automotive-Sparte beträgt der Umsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche voraussichtlich rund 790 Millionen Euro. Das ist geringfügig weniger als im Jahr davor. Gesteigert, beziehungsweise verdoppelt werden konnte hingegen das voraussichtliche EBIT, das in der Bandbreite 12 bis 14 Millionen Euro liegt.

Minus 35 bis 40 Millionen

Schmerzlich für das Ergebnis der Gruppe wirkt der Verkauf der Automotive-Sparte, der brachte nämlich einen Verlust von rund 42 Millionen Euro. „Das Konzern-Jahresergebnis 2025 der fortzuführenden und des aufgegebenen Geschäftsbereichs wird in der Bandbreite von 35 bis 40 Millionen Euro liegen, resümiert Frauenthal.

Langsame Erholung

Dass bald wieder viel frisches Geld in die Kassen kommt, sei derzeit nicht in Sicht. Die Entwicklung in der Division Frauenthal Handel (ÖAG und SHT) resultiert aus einer weiterhin nachhaltig angespannten Marktsituation, so der Konzern. Aufgrund der bereits 2024 eingeleiteter Kostenmaßnahmen konnte das Ergebnis dennoch trotz rückläufiger Umsätze wieder verbessert werden. „Aus heutiger Sicht ist von einer Erholung der Marktsituation in den fortzuführenden Geschäftsbereichen im laufenden Jahr nicht auszugehen“, so der Adhoc-Bericht.
Die angeführten Werte sind noch ungeprüfte, vorläufige konsolidierte Konzern-IFRS-Zahlen der Frauenthal Holding AG. Der Jahresfinanzbericht sowie der Geschäftsbericht der Frauenthal Holding AG werden am 29. April 2026 veröffentlicht.