Kalk im Wasser – gut und böse

Mit dem Kalkschutz der anderen Art sichert Rabmer die Qualität des Trinkwassers, die Haustechnik und Geräte werden trotzdem vor Ablagerungen geschützt.

INTERVIEW: Ulrike Rabmer-Koller

Kalzium und Magnesium machen gutes Trinkwasser. Zugleich sind diese Mineralien verantwortlich für die Bildung von Kalk – je mehr davon im Wasser ist, desto härter ist es und desto mehr Probleme mit Kalkablagerungen gibt es. Kostspielige Reparaturen, der oftmalige Tausch von Geräten, erhöhte Energiekosten für Warmwasser und ein deutlich höherer Reinigungsaufwand sind die Folge. Kurzum, je mehr Kalk im Wasser ist, desto gesünder ist es für unseren Körper, aber auch umso schlechter ist es für Rohre und Geräte. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Technologien zur Entkalkung von Wasser.

Die Firmengruppe Rabmer geht einen anderen Weg. Sie bietet mit dem Aquabion Kalk- und Korrosionsschutzsystem eine Lösung an, die das Wasser nicht entkalkt, sondern nur die Anhaftung des Kalks verhindert. Damit bleibt das Wasser in seiner natürlichen Form erhalten. Firmen-Eigentümerin Ulrike Rabmer-Koller erklärt im Kurzinterview, warum das Unternehmen den Kalkschutz anders angeht.

Building Times: Frau Rabmer-Koller, Kalkablagerungen bescheren Immobilieneigentümern und Privaten Kosten. Sie sind gegen die Entkalkung, warum?

Ulrike Rabmer-Koller: Trinkwasser zu entkalken, kann unserer Meinung nach nicht die Lösung sein, denn das bedeutet weniger an wertvollem Kalzium und Magnesium im Wasser. Ich war daher schon länger auf der Suche nach einer Technologie, welche das Kalkproblem mit nachweisbar wissenschaftlich fundierter Methodik lösen kann und trotzdem das Trinkwasser nicht verändert.

Building Times: Und die gibt es?

Ulrike Rabmer-Koller: Ja, mit dem Aquabion Kalk- und Korrosionsschutz haben wir eine zuverlässige Lösung. Diese patentierte und geprüfte Technologie verhindert Kalkablagerungen und Rostbildung bzw. baut bereits vorhandene Ablagerungen im Rohrsystem schrittweise ab. Und das alles ohne Einsatz von Chemie und Strom, ohne Magnete sowie für mind. 5 Jahre ohne Wartungsarbeiten.

Building Times: Wie funktioniert das System?

Ulrike Rabmer-Koller: Das Besondere an Aquabion ist, dass das Wasser nicht entkalkt, sondern nur die Anhaftung des Kalks mittels des Zinkopferanoden-Systems verhindert wird.

Building Times: Für welche Anlagen ist die Technologie geeignet?

Ulrike Rabmer-Koller: Anfangs kamen unsere Kunden primär aus dem Bereich Industrie und Gewerbe, dann folgten die ersten privaten Hausbesitzer. Mittlerweile nutzen rund 200.000 Kunden in ganz Europa dieses System als Alternative zu herkömmlichen Entkalkungsanlagen.

Building Times: Wer nutzt das System konkret?

Ulrike Rabmer-Koller: Zu den Anwendern gehören neben unzähligen privaten Hausbesitzern auch viele Immobilienfirmen, Wohnbaugenossenschaften sowie Gewerbe- und Industriebetriebe, wie z.B. Rigips, ÖBB, Vöslauer, Hotel Stanglwirt, Borealis oder die Wiener Hofburg und das Stift St. Florian.