HL deutlich im Plus
Zuwächse in Osteuropa bescheren dem Syphon- und Abfluss-Hersteller HL ein gutes Jahr 2025. Der Umsatz wurde um 11 Prozent gesteigert. Der Start heuer ist durch kalte Witterung getrübt.
Was die Touristiker freut, lässt die Bauschaffenden stöhnen. Die kalten Wochen des heurigen Winters hinterlassen inzwischen deutliche Spuren in den Büchern, weil zahlreiche Baustellen stillstehen oder auf Sparflamme gearbeitet wird.
Sichtbar ist der Stillstand von Outdoor-Baustellen auch bei HL, der Hutterer & Lechner GmbH, die auf die Produktion von Abläufen, Syphons und Sanitär-Verbindungsteilen aus Kunststoff spezialisiert ist. Derzeit werden sehr wenig Produkte für den Außenbereich nachgefragt, so die beiden Geschäftsführer Christoph und Niklas Schütz.
Sie können sich jedoch über ein gut gelaufenes Jahr 2025 freuen. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 Prozent gestiegen, vor allem weil das Geschäft in Osteuropa gebrummt hat. Im Jahr 2024 betrug der Umsatz von HL laut Finapu knapp 39 Millionen Euro. „Es war ein gutes Jahr, Tschechien, Ungarn und auch der Balkan sind super gelaufen“, sagt Niklas Schütz. Für heuer rechnet man bei HL nicht mit großen Sprüngen, wenngleich es Hoffnung gäbe, dass der Absatz in Österreich und Deutschland wieder steigen könnte.
Weiter forciert wird bei HL der Umstieg auf Erneuerbare. Zuletzt wurden Carports mit Photovoltaik-Dächern errichtet. Das langfristige Ziele ist es 40 Prozent des Gesamtstrombedarfs mit eigener Erzeugung zu decken. Dazu beitragen sollte künftig ein auch geplantes Speicherprojekt.



