Innung will bei Normung mitreden

Ein Element der neuen Strategie der Bundesinnung der Installateure ist es in der Normung mehr Gewicht einzubringen. Die personellen Weichen dafür sind gestellt.

Die Bundesinnung der Installateure hat sich eine neue Strategie gesetzt. Nicht weil die alte schlecht war, sondern weil die Zeiten sich ändern und das neue Team die Möglichkeit erhalten soll seine Vorstellungen zu verwirklichen, wie der seit rund sechs Monaten im Amt befindliche Bundesinnungsmeister Anton Berger sagt. Das betrifft auch die Normung, die sich Berger praxistauglicher und einfacher wünscht.
„Wir haben zu viele Normen, die teilweise auch praxisfremd sind“, sagt der hanghöchste Interesensvertreter des Gewerbes. Seiner Ansicht nach sei die Normengebung in der Vergangenheit auch zu sehr von der Industrie geprägt. Um das zu ändern und ein Gegengewicht aufzubauen sei in den letzten Monaten gelungen die personellen Kräfte aus den Reihen des Handwerks deutlich zu steigern, betont der Innungschef. Er spricht von einer Verzehnfachung jener Personen, die sich künftig normenprägend einbringen. Darüner sei froh und dankbar, weil es keine Selbstverständlichkeit sei, dass Mitglieder bereit sind sich verstärkt in den Normengremien einzubringen.