Der VZI öffnet sich
Richtungsweisenden Entscheidung beim Verband der Ziviltechniker:innen (VZI): Seit Mitte 2025 können erstmals auch Planungsbüros als außerordentliche Mitglieder beitreten.
Mehr Zusammenarbeit zwischen Planung und Ausführung: Mit der Öffnung für Planungsbüros ausführender Unternehmen setzt der VZI 2025 ein Zeichen für integrierte Qualitätsstandards. Erste neue Mitglieder wie pde Integrale Planung, Riederbau und Sedlak Bauunternehmen bringen zusätzliche Perspektiven entlang der Wertschöpfungskette ein. Ziel dieser Öffnung ist es, den fachlichen Austausch zu intensivieren, Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung zu verbessern und gemeinsam an zukunftsfähigen Qualitätsstandards zu arbeiten.
Verschiedene Strukturen, ähnliche Herausforderungen
Grundlage der Entscheidung waren zwei Workshops mit Planungsbüros aus ausführenden Unternehmen. Dabei zeigte sich, dass trotz teils sehr unterschiedlicher Organisationsstrukturen viele Herausforderungen ähnlich gelagert sind. Diskutiert wurden unter anderem Themen wie Wissensmanagement, die gezielte Entwicklung von Fachkräften, das Zusammenspiel von Planung und Ausführung sowie die Bedeutung der Bestellqualität über den gesamten Projektverlauf hinweg.
Planung als verbindendes Element
Durch die Erweiterung der Mitgliedschaft sollen Parallelstrukturen und Mehrfachaufwände reduziert werden. Stattdessen setzt der VZI auf die Bündelung von Erfahrung und Know-how, um Effizienzverluste zu vermeiden und den Qualitätsanspruch in der Planung nachhaltig zu stärken. Der Verband versteht Planung dabei zunehmend als verbindendes Element zwischen den einzelnen Phasen der Projektabwicklung.
VZI-Tech-Talk
Passend zur Planungs-Erweiterung findet im Februar 2026 der nächste Tech-Talk statt. Zum Thema „RAG – KI-gestütztes Wissensmanagement für Planungsbüros“, erhalten Interessierte einen praxisnahen Einblick in Retrieval-Augmented Generation (RAG).
2. Februar, 17:00 -18:00 Uhr, Online via Microsoft Teams



