Neue Wallbox mit Typ-2-Buchse
Keba erweitert die KeContact P40 um eine Version mit Typ-2-Buchse und adressiert damit gezielt Anwendungen im halböffentlichen und öffentlichen Umfeld.
Mit der neuen Ausführung der KeContact P40 reagiert Keba auf die wachsenden Anforderungen an AC-Ladelösungen außerhalb des privaten Umfelds. Die Wallbox, die 2024 zunächst für den Heimbereich eingeführt wurde, ist nun auch mit Typ-2-Buchse erhältlich und eignet sich damit besonders für Unternehmensstandorte, Parkhäuser oder Ladepunkte mit wechselnden Nutzergruppen.
Modulares Konzept soll potenzielle Schäden reduzieren
Statt eines fest angeschlagenen Ladekabels setzt die neue Variante auf eine Buchse, wodurch Nutzer ihr eigenes Kabel verwenden. Dies erhöht die Widerstandsfähigkeit des Ladepunkts und reduziert potenzielle Schäden durch intensive Nutzung oder Vandalismus – ein relevanter Aspekt für öffentlich zugängliche Installationen.
Technisch basiert die Lösung auf einem modularen Systemkonzept, das auf niedrige Betriebs- und Wartungskosten ausgelegt ist. Ein integrierter FI-Schutzschalter minimiert den Bedarf an externer Zusatzhardware und vereinfacht die Installation. Wartungs- und Reparaturarbeiten können direkt vor Ort durchgeführt werden, was insbesondere bei größeren Ladeinfrastrukturprojekten die Wirtschaftlichkeit verbessert. Die Wallbox ist CE-konform und optional MID- sowie MessEV-zertifiziert, wodurch sie die Voraussetzungen für eine rechtskonforme Abrechnung erfüllt.
Integration in bestehende Energiemanagementplattformen
Als geeichte AC-Ladelösung mit automatischer Phasenumschaltung unterstützt das System PV-Überschussladen und lässt sich in bestehende Energie- und Lastmanagementkonzepte integrieren. Konfiguration, Monitoring und Betrieb erfolgen über App und Portal und sind auch ohne tiefgehendes technisches Spezialwissen möglich.
Mit Blick auf die Zukunft ist die Wallbox auf Erweiterbarkeit ausgelegt. Regelmäßige Software-Updates sowie vorbereitete Unterstützung für ISO 15118 und eine hardwareseitige Bidirektionalitäts-Readiness ermöglichen perspektivisch Anwendungen wie Vehicle-to-Grid. Die Anbindung an Backend-Systeme erfolgt über den offenen OCPP-Standard, was eine flexible Einbindung in bestehende Lade- und Energiemanagementplattformen erlaubt.


