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Gleitschalung in Rekordzeit
i+R errichtet ein Biomasse-Hybridheizwerk in Dornbirn dank Gleitschalung in nur zwei Betonierphasen.
In Dornbirn entsteht derzeit ein neues Biomasse-Hybridheizwerk, das künftig einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wärmeversorgung leisten soll. Beim Bau der Energiezentrale kam eine kontinuierliche Gleitschalung zum Einsatz, die eine deutlich verkürzte Bauzeit ermöglicht. Durch den durchgehenden 24-Stunden-Betrieb konnte der Rohbau in zwei jeweils einwöchigen Betonierphasen auf eine Höhe von 16,5 Metern gebracht werden.
Täglich bis 3 Meter Steigung möglich
Die Bauweise unterscheidet sich deutlich von konventionellen Schalungsmethoden, bei denen der Beton abschnittsweise eingebracht wird. Bei der Gleitschalung wächst die Schalung hydraulisch kontinuierlich nach oben. Währenddessen wird Beton von oben eingebracht, parallel dazu werden Bewehrungsstahl sowie technische Einbauten integriert. Die tägliche Steiggeschwindigkeit lag bei rund 2,5 bis 3 Metern. Öffnungen für Fenster und Türen wurden mithilfe präzise positionierter Rahmen freigehalten.
Insgesamt wurden rund 5.700 Kubikmeter Beton und etwa 550 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet. Zum Einsatz kam dabei ein sogenannter Klimabeton, dessen CO₂-Bilanz durch den Zusatzstoff Clime@add von CarStorCon Technologies deutlich verbessert wird.
Energiezentrale für regionale Biomasse
Die Energiezentrale soll ab September 2026 Wärme aus regionaler Biomasse bereitstellen. Das Heizsystem arbeitet mit einer thermischen Leistung von 15 Megawatt. Die erzeugte Wärme wird in ein Nahwärmenetz eingespeist und soll neben einem angrenzenden Industriegebiet auch Teile der Stadt Dornbirn versorgen. Nach Projektangaben entspricht die erzeugte Energiemenge dem Wärmebedarf von rund 14.000 Haushalten. Zur Effizienzsteigerung werden Wärmetauscher eingesetzt, die Abwärme zurückführen. Zusätzlich ist ein Gaskessel vorgesehen, der bei Bedarf als Reserve zur Sicherstellung der Versorgung dient.
Täglich bis 3 Meter Steigung möglich
Die Bauweise unterscheidet sich deutlich von konventionellen Schalungsmethoden, bei denen der Beton abschnittsweise eingebracht wird. Bei der Gleitschalung wächst die Schalung hydraulisch kontinuierlich nach oben. Währenddessen wird Beton von oben eingebracht, parallel dazu werden Bewehrungsstahl sowie technische Einbauten integriert. Die tägliche Steiggeschwindigkeit lag bei rund 2,5 bis 3 Metern. Öffnungen für Fenster und Türen wurden mithilfe präzise positionierter Rahmen freigehalten.
Insgesamt wurden rund 5.700 Kubikmeter Beton und etwa 550 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet. Zum Einsatz kam dabei ein sogenannter Klimabeton, dessen CO₂-Bilanz durch den Zusatzstoff Clime@add von CarStorCon Technologies deutlich verbessert wird.
Energiezentrale für regionale Biomasse
Die Energiezentrale soll ab September 2026 Wärme aus regionaler Biomasse bereitstellen. Das Heizsystem arbeitet mit einer thermischen Leistung von 15 Megawatt. Die erzeugte Wärme wird in ein Nahwärmenetz eingespeist und soll neben einem angrenzenden Industriegebiet auch Teile der Stadt Dornbirn versorgen. Nach Projektangaben entspricht die erzeugte Energiemenge dem Wärmebedarf von rund 14.000 Haushalten. Zur Effizienzsteigerung werden Wärmetauscher eingesetzt, die Abwärme zurückführen. Zusätzlich ist ein Gaskessel vorgesehen, der bei Bedarf als Reserve zur Sicherstellung der Versorgung dient.
GS
AutorGustav Schocher
Tags
Beton
Bau
Rohbau
Dornbirn
Gleitschalung
i+R
Biomasse
Energiezentrale
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