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Kronzeuge wird Kartell-Rekordzahler
Die Strabag zahlt für das Experiment der Kronzeugenschaft 100 Millionen Strafe.
Das Kartellgericht und der Baukonzern Strabag haben einen Schlussstrich unter die lange dauernden Verhandlungen zum Baukartell gezogen. Die Strabag habe nicht wie versprochen alle Unterlagen offengelegt und somit den Kronzeugenstatus nicht verdient, so das Urteil des Kartellgerichts.
Für die Strabag ist die Angelegenheit richtig teuer. Die zuvor gemilderte Strafe wird um gut 100 Millionen Euro erhöht, in Summe zahlt der größte heimische Baukonzern damit die höchste jemals verhängte Kartellstrafe: Es sind immerhin 146 Millionen Euro.
Strafe nicht ergebniswirksam
Die ebenfalls im Kartell beteiligten Marktbegleiter Porr, Swietelsky und Habau kamen mit Beträgen unter 30 Millionen Euro weg. So gesehen hat sich der Kronzeugenstatus nicht wirklich gelohnt.
Da die Strabag derzeit aber einen Rekord-Auftragsbestand abarbeitet und die Baupreise in den letzten Jahren enorm gestiegen sind, wird die Strafe an der Ergebnisprognose für 2025 und heuer nichts ändern, teilt der Konzern mit.
Für die Strabag ist die Angelegenheit richtig teuer. Die zuvor gemilderte Strafe wird um gut 100 Millionen Euro erhöht, in Summe zahlt der größte heimische Baukonzern damit die höchste jemals verhängte Kartellstrafe: Es sind immerhin 146 Millionen Euro.
Strafe nicht ergebniswirksam
Die ebenfalls im Kartell beteiligten Marktbegleiter Porr, Swietelsky und Habau kamen mit Beträgen unter 30 Millionen Euro weg. So gesehen hat sich der Kronzeugenstatus nicht wirklich gelohnt.
Da die Strabag derzeit aber einen Rekord-Auftragsbestand abarbeitet und die Baupreise in den letzten Jahren enorm gestiegen sind, wird die Strafe an der Ergebnisprognose für 2025 und heuer nichts ändern, teilt der Konzern mit.
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AutorFranz Artner
Tags
Strabag
Baukartell
Euro
Swietelsky
2025
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