Haus der Physik für Innsbruck

Die Bundesimmobiliengesellschaft errichtet für die Universität Innsbruck mit dem Haus der Physik ein modernes Zentrum für die Naturwissenschaften.

Das Haus der Physik entsteht am Campus Technikerstraße der Universität Innsbruck und bietet nach der Fertigstellung im Jahr 2028 genügend Platz für die Wissenschaft und Forschung. Das neue und moderne Universitätsgebäude wird seit Ende 2024 errichtet.
Konzipiert ist das Haus für rund 850 Studierende und 500 Mitarbeiter:innen der Universität Innsbruck. Im Wintersemester 2028 startet der Betrieb im neuen Universitätsgebäude. Die Bundesimmobiliengesellschaft investiert rund 230 Millionen Euro in den Neubau. Der Betrag wird über Mietzahlungen refinanziert, die das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung zur Verfügung stellt. Geplant wurde das Haus der Physik vom Architekturbüro Mohr-Niklas Architekten.

Physik-Labore auf vier Geschoßen

Mit dem Haus der Physik entsteht nun ein zentrales, modernes Gebäude, das optimale Bedingungen für Forschung, Lehre und Zusammenarbeit ermöglicht. Auf rund 28.000 Quadratmetern sind ein großzügiger, lichtdurchfluteter Eingangsbereich, ein zweigeschossiger Hörsaal für bis zu 300 Personen sowie Seminar- und Praktikumsräume, Büroflächen und hochspezialisierte Labore vorgesehen. Den größten Teil des Gebäudes nehmen die Laborflächen ein, die sich über vier Ebenen erstrecken. Schwingungsempfindliche Experimente werden im Unter- und Erdgeschoss durchgeführt, während die Labore in den oberen Geschoßen für weniger empfindliche Forschung ausgelegt sind.

Kompakte Bauweise und Wärmerückgewinnung

Das Universitätsgebäude wird mittels erneuerbaren Primärenergiequellen aus einem Grundwasserbrunnen, sowie einem Erdwärmeflächenkollektor betrieben und versorgt den Neubau mit Heiz- und Kühlenergie. Mit Energierückgewinnungssystemen und einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird ein Höchstmaß an Energieeffizienz erreicht und durch eine kompakte Bauweise, wird möglichst wenig Flächenverbrauch erzielt. Eine umfassende Geothermie Nutzung mit rund 350 Stück und 150m tiefen Bohrungen wird zudem noch eingeplant. Angestrebt ist eine Zertifizierung mit klimaaktiv Gold, dem höchsten Gebäudestandard für nachhaltiges Bauen.