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Ganzheitliche Infrastruktur für das Smart Hospital

Die Porr Healthcare weitet ihr Portfolio auf Medizintechnik- und Betriebsorganisationsplanung aus.

Der demografische Wandel und der steigende Anteil der über 65-jährigen Bevölkerung erhöhen den Druck auf die europäische Gesundheitsinfrastruktur massiv. Um den komplexen Anforderungen moderner Kliniken zu begegnen, weitet die Porr das Leistungsportfolio ihrer Spezialsparte Porr Healthcare auf die europäischen Heimmärkte aus. Durch die Ende 2025 vollzogene Übernahme der Vamed Standortentwicklung und Engineering erweiterte der Konzern sein Portfolio um mehr als 30 Gesundheitsprojekte. Das Leistungsspektrum umfasst nun nicht mehr nur die reine Bauausführung und Hochbauplanung, sondern deckt auch die Betriebsorganisations- und Medizintechnikplanung ab.

Moderne Krankenhausbauten entwickeln sich zunehmend zu hochvernetzten Gesamtsystemen. Der Trend zum Smart Hospital erfordert die Integration von künstlicher Intelligenz, Telemedizin und digitalisierten Versorgungsströmen bereits in der Konzeptphase. Zum Einsatz kommen dabei digitale Planungswerkzeuge wie Building Information Modeling (Bim) und Lean-Construction-Methoden sowie modulare Bauweisen, die flexible Anpassungen von Bettenstationen an künftige medizinische Entwicklungen ermöglichen. Zudem sichern Prozesssimulationen im Vorfeld ab, dass die Laufwege für das Pflegepersonal im späteren Betrieb minimiert werden.

Die Kombination aus baulicher Hülle, Tga-Infrastruktur und hochspezialisierter Medizintechnikplanung aus einer Hand reduziert Schnittstellenrisiken für öffentliche und private Klinikbetreiber erheblich.

Das vergrößerte Projektportfolio spiegelt sich in Großaufträgen in mehreren Ländern wider. In Österreich realisiert das Unternehmen unter anderem den Neubau des Pavillons 6 am Wiener Hanusch-Krankenhaus sowie die Etappensanierung des Bezirkskrankenhauses Reutte bei laufendem Betrieb. In Polen baut der Konzern im Design-and-Build-Verfahren das neue Onkologische Krankenhaus in Wrocław mit über 100.000 m² Bruttogeschossfläche sowie Spezialeinrichtungen in Warschau. In Tschechien wurde zudem das Intensive Care Simulation Centre am Universitätsklinikum Prag fertiggestellt, das komplexe intensivmedizinische Trainingsumgebungen bereitstellt.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 11. August 2026 - zuletzt bearbeitet am 11. August 2026


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