Neuer EcoVadis-Höchstwert für Bauriese
Mit 81 von 100 Punkten klettert der Baukonzern Porr unter die globalen Top fünf Prozent.
Das Bauunternehmen Porr hat seine Bewertung im internationalen Nachhaltigkeitsrating Eco Vadis weiter gesteigert und erneut den Gold-Status erhalten. Damit gehört das Unternehmen zu den besten fünf Prozent der weltweit bewerteten Betriebe. Im Branchensegment für die Errichtung von Gebäuden liegt Porr sogar unter den Top drei Prozent.
"Die Porr hat es geschafft, ihre Spitzenwerte vom Vorjahr noch auszubauen. Das zeigt, dass wir Nachhaltigkeit konsequent in unsere Geschäftstätigkeit integrieren und unsere Maßnahmen laufend weiterentwickeln", sagt Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Besonders erfreulich sei, dass die Fortschritte in allen bewerteten Themenfeldern sichtbar sind.
Mit einer Bewertung von 81 von 100 Punkten erzielte Porr das bislang beste Ergebnis in diesem Rating, was einer Steigerung um vier Punkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Zuwachs beruht unter anderem auf dem erstmals berücksichtigten Dekarbonisierungsplan des Unternehmens. Dieser sieht vor, die direkten und indirekten Emissionen bis zum Jahr 2030 um 43 Prozent sowie die Scope-3-Emissionen um 25 Prozent zu senken. Zudem wirkte sich die gestiegene Transparenz durch die Nachhaltigkeitsberichterstattung positiv aus. Fortschritte gab es in allen vier Bewertungsbereichen. Der Bereich Umwelt verbesserte sich von 83 auf 86 Punkte, während die Arbeits- und Menschenrechte von 82 auf 87 Punkte zulegten.
Die Kategorie Ethik verzeichnete einen Zuwachs von 68 auf 75 Punkte und die nachhaltige Beschaffung stieg von 63 auf 67 Punkte. Im Branchenvergleich gehört Porr im Umweltbereich zu den besten drei Prozent und bei den Arbeits- und Menschenrechten zu den besten ein Prozent der bewerteten Unternehmen. Das Unternehmen will seine Nachhaltigkeitsleistung auch künftig weiter vorantreiben. Potenzial sieht das Management vor allem in den Bereichen Ethik und nachhaltige Beschaffung, die durch regulatorische Vorgaben und steigende Marktanforderungen weiter an Bedeutung gewinnen.
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