Schulbau in Aspern spart tonnenweise CO2
Durch neue Zementsorten und kurze Transportwege sinken die Emissionen beim Großprojekt massiv.
Beim Bau der Zentralberufsschule in der Wiener Seestadt Aspern setzen Porr und die Stadt Wien auf einen emissionsarmen Beton. Durch die Nutzung der Zementsorte CEM II/C als primäres Bindemittel für tragende Strukturen lassen sich enorme Mengen an Treibhausgasen vermeiden. Das Bauprojekt zeichnet sich durch seine enorme Größe und Komplexität aus.
Äquator 664-mal umrunden
Herausforderung durch neue Rezeptur
Zusätzlich sind die Lieferketten auf eine Reduktion der Emissionen ausgerichtet. Ein mobiles Betonwerk verkürzt die Transportwege. Das anfallende Aushubmaterial wird in einer zwei Kilometer entfernten Kiesaufbereitung verarbeitet und direkt wieder in der Betonproduktion eingesetzt. Die gewonnenen Erfahrungen belegen laut Strauss die Chance auf wirksame Klimaschutzmaßnahmen im Betonbau.
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