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Zerstörungsfrei wiederverwendbar
Projekte & Visionen
Zur Ressourcenschonung, Bauschuttvermeidung sowie Emissions-Minderung wurde an der TU Graz eine Re-Use-Ziegelwand entwickelt, die nach dem Rückbau mehrfach wiederverwendet werden kann.
Gemeinsam mit Wienerberger wurde von Forscher:innen der TU Graz unter Projektleiter Hans Hafellner eine 44 cm dicke Ziegelwand entwickelt, wobei die Ziegel gleich Dämmwolle für eine ausreichende Wärmedämmung enthalten und auch werksseitig bereits verputzt sind, was den Aufwand auf der Baustelle reduziert. Diese Wände sind zu nahezu 100 Prozent rückbaubar, erklären die Expert:innen.
Der Clou besteht darin, dass keine konventionellen Mörtelfugen, sondern reversible Fugenlösungen verwendet werden. Punkto Statik und Stabilität sehen die Forscher zwei Möglichkeiten: Entweder sei das Gebäude-Dach schwer genug, um den Bau zu stabilisieren, oder es würden senkrecht durch die Ziegel geführte, vorgespannte Gewindestangen verwendet.
An einem Demonstrationsgebäude auf dem TU-Gelände hat das Team seine Entwicklungen getestet und dabei festgestellt: „Das erfolgreiche Errichten, Demontieren und Wiederaufbauen des Demonstrators in großem Maßstab bestätigt die technische Machbarkeit und Robustheit des Systems unter realistischen Bedingungen“, bestätigt Prof. Andreas Trummer vom Institut für Tragwerksentwurf, der das Projekt begleitet hat, und fügt hinzu: Von dieser Lösung profitieren letztendlich nicht nur die Nutzer:innen des Gebäudes, da es am Ende seiner Lebensdauer einen höheren Restwert hat, sondern auch die Umwelt“.
Bei drei Lebenszyklen rechnen die Initiatoren mit rund 60 Prozent CO2-Einsparung. Die Entkoppelung der Lebensdauer der Bauteile von jener des Gebäudes soll es möglich machen.
Der Clou besteht darin, dass keine konventionellen Mörtelfugen, sondern reversible Fugenlösungen verwendet werden. Punkto Statik und Stabilität sehen die Forscher zwei Möglichkeiten: Entweder sei das Gebäude-Dach schwer genug, um den Bau zu stabilisieren, oder es würden senkrecht durch die Ziegel geführte, vorgespannte Gewindestangen verwendet.
An einem Demonstrationsgebäude auf dem TU-Gelände hat das Team seine Entwicklungen getestet und dabei festgestellt: „Das erfolgreiche Errichten, Demontieren und Wiederaufbauen des Demonstrators in großem Maßstab bestätigt die technische Machbarkeit und Robustheit des Systems unter realistischen Bedingungen“, bestätigt Prof. Andreas Trummer vom Institut für Tragwerksentwurf, der das Projekt begleitet hat, und fügt hinzu: Von dieser Lösung profitieren letztendlich nicht nur die Nutzer:innen des Gebäudes, da es am Ende seiner Lebensdauer einen höheren Restwert hat, sondern auch die Umwelt“.
Bei drei Lebenszyklen rechnen die Initiatoren mit rund 60 Prozent CO2-Einsparung. Die Entkoppelung der Lebensdauer der Bauteile von jener des Gebäudes soll es möglich machen.
CK
AutorChristian Kresse
Tags
Ziegel
Bau
Projekt
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