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Systemlösung statt Moduldenken in der PV-Branche
PV-Kongress 2026: Photovoltaic Austria fokussiert auf Systemintegration und das neue EIWG.
Am 25. März 2025 versammelten sich in Wien rund 400 Branchenvertreter:innen zum jährlichen Kongress des Bundesverbands Photovoltaic Austria. Vor dem Hintergrund anhaltender Krisen auf den Märkten für fossile Brennstoffe markierte die Veranstaltung den Übergang von der reinen Komponentenbetrachtung hin zu ganzheitlichen Systemlösungen. Angesichts eines Rückgangs beim Photovoltaik-Ausbau um 22 Prozent im vergangenen Jahr fordert die Branche nun verstärkt politische Maßnahmen, um die Verschränkung von Erzeugung und Verbrauch voranzutreiben.
Das EIWG als neuer regulatorischer Rahmen
Ein zentrales Thema der Fachgespräche war das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (EIWG), das nach einer Phase der Unsicherheit nun für mehr Planungssicherheit sorgen soll. Das Gesetz schafft die Grundlage für:
• Eine effizientere Nutzung und Weiterentwicklung der bestehenden Stromnetze.
• Die Einführung flexibler Netzanschlüsse für Erzeugungsanlagen und Stromspeicher.
• Neue Geschäftsmodelle durch Direktleitungen und die standortübergreifende Stromnutzung.
• Eine Transparenzpflicht der Netzbetreiber bezüglich freier Einspeisekapazitäten.
Expert:innen betonten jedoch, dass das volle Potenzial des Gesetzes erst durch die rasche Umsetzung der noch ausstehenden Begleitverordnungen ausgeschöpft werden kann.
Fokus auf Systemdienlichkeit
Die Regulierungsbehörde E-Control skizzierte im Rahmen des Kongresses ihre künftigen Schwerpunkte. Im Fokus steht dabei die Systemdienlichkeit, um netzseitige Kosten durch den gezielten Einsatz von Speichern und die Steuerung von PV-Anlagen zu vermeiden oder zu senken. Aktuell wird mit Hochdruck an der neuen Systemnutzungsentgelte-Verordnung gearbeitet, deren Inkrafttreten für Anfang 2027 geplant ist.
Der Kongress, der von knapp 40 Aussteller:innen und Partner:innen wie dem Klima- und Energiefonds unterstützt wurde, unterstrich die Notwendigkeit einer engen Vernetzung aller Akteur:innen, um die Energiesouveränität durch einen unbürokratischen Ausbau erneuerbarer Energien zu stärken.
Das EIWG als neuer regulatorischer Rahmen
Ein zentrales Thema der Fachgespräche war das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (EIWG), das nach einer Phase der Unsicherheit nun für mehr Planungssicherheit sorgen soll. Das Gesetz schafft die Grundlage für:
• Eine effizientere Nutzung und Weiterentwicklung der bestehenden Stromnetze.
• Die Einführung flexibler Netzanschlüsse für Erzeugungsanlagen und Stromspeicher.
• Neue Geschäftsmodelle durch Direktleitungen und die standortübergreifende Stromnutzung.
• Eine Transparenzpflicht der Netzbetreiber bezüglich freier Einspeisekapazitäten.
Expert:innen betonten jedoch, dass das volle Potenzial des Gesetzes erst durch die rasche Umsetzung der noch ausstehenden Begleitverordnungen ausgeschöpft werden kann.
Fokus auf Systemdienlichkeit
Die Regulierungsbehörde E-Control skizzierte im Rahmen des Kongresses ihre künftigen Schwerpunkte. Im Fokus steht dabei die Systemdienlichkeit, um netzseitige Kosten durch den gezielten Einsatz von Speichern und die Steuerung von PV-Anlagen zu vermeiden oder zu senken. Aktuell wird mit Hochdruck an der neuen Systemnutzungsentgelte-Verordnung gearbeitet, deren Inkrafttreten für Anfang 2027 geplant ist.
Der Kongress, der von knapp 40 Aussteller:innen und Partner:innen wie dem Klima- und Energiefonds unterstützt wurde, unterstrich die Notwendigkeit einer engen Vernetzung aller Akteur:innen, um die Energiesouveränität durch einen unbürokratischen Ausbau erneuerbarer Energien zu stärken.
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AutorGustav Schocher
Tags
PV Austria
Photovoltaik
Kongress
Gesetz
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