Sanierung treibt Fassadenputzmarkt
Herstellererlöse steigen 2025 auf 74,4 Mio. Euro. Impulse kommen aus der Sanierung.
Der Markt für Putze zur dekorativen Fassadengestaltung hat in Österreich 2025 wieder leicht zugelegt. Nach Daten aus der Studie „Fassadenputze in Österreich 2026“ von Branchenradar erhöhten sich die Herstellererlöse gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 74,4 Millionen Euro. Das Wachstum ging laut Studie vollständig auf eine höhere Nachfrage im Sanierungsmarkt zurück.
Als Treiber werden dabei sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Gebäude im Nicht-Wohnbau genannt. Innerhalb des Sortiments entwickelte sich der Umsatz unterschiedlich. Während pastöse Putze um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegten, blieben Trockenputze insgesamt auf Vorjahresniveau und lieferten damit keinen Beitrag zum Wachstum.
Die Zahlen deuten darauf hin, dass die Marktdynamik derzeit weniger von Neubauimpulsen als von Erhaltungs- und Modernisierungsvorhaben abhängt. Für Hersteller und Verarbeiter rückt damit die Ausrichtung auf Sanierungsanforderungen stärker in den Fokus, etwa bei Systemkompatibilität, Verarbeitungseigenschaften und Bestandsuntergründen.
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