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Richtig große Pumpen
Wärmepumpen
Auf dem Gelände der Entsorgungsbetriebe in Wien-Simmering wird derzeit die stärkste Groß-Wärmepumpe Mitteleuropas installiert. Ab dem nächsten Jahr sollen bis zu 112.000 Wiener Haushalte mit der Wärme des Klärwassers versorgt werden können.
Eigentlich sind es zwei baugleiche Wärmepumpen, die derzeit auf dem Gelände der Entsorgungsbetriebe in Wien-Simmering (EBS) installiert und vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur als „eine der leistungsstärksten Großwärmepumpen Europas“ bezeichnet wird. Bis zu 112.000 Wiener Haushalte können dann diese Wärme aus dem Klärwasser beziehen.
Bei den EBS hat man viel Erfahrung mit Wärmepumpen, arbeitet man doch schon seit vielen Jahren mit dieser Technologie. Dabei wird das Kühlwasser der Kläranlagen, dem sechs Grad Celsius entzogen wurden, vor der Einleitung in den Donaukanal genutzt. Bei Passieren der zwei baugleichen Wärmepumpen mit einem in sich geschlossenen Kältemittel-Kreislauf wird die Abwärme über einen Wärmetauscher aufgenommen, durch einen mit Strom betriebenen Kompressor verdichtet und dabei erwärmt. Schließlich wird das Kältemittel wieder verflüssigt und die dabei entstehende Abwärme an das Fernwärmenetz abgegeben.
Die Wien Energie nennt zu dieser Form der Dekarbonisierung folgende Eckdaten: Umweltfreundliche Fernwärme für 25.000 Haushalte noch heuer, 15 Millionen Euro Investitionssumme, 27,2 bis ca. 40 Megawatt thermische Leistung, Temperaturhub von 6 Grad Celsius auf 95 Grad Celsius sowie 40.000 Tonnen CO2-Einsparung jährlich.
Bei den EBS hat man viel Erfahrung mit Wärmepumpen, arbeitet man doch schon seit vielen Jahren mit dieser Technologie. Dabei wird das Kühlwasser der Kläranlagen, dem sechs Grad Celsius entzogen wurden, vor der Einleitung in den Donaukanal genutzt. Bei Passieren der zwei baugleichen Wärmepumpen mit einem in sich geschlossenen Kältemittel-Kreislauf wird die Abwärme über einen Wärmetauscher aufgenommen, durch einen mit Strom betriebenen Kompressor verdichtet und dabei erwärmt. Schließlich wird das Kältemittel wieder verflüssigt und die dabei entstehende Abwärme an das Fernwärmenetz abgegeben.
Die Wien Energie nennt zu dieser Form der Dekarbonisierung folgende Eckdaten: Umweltfreundliche Fernwärme für 25.000 Haushalte noch heuer, 15 Millionen Euro Investitionssumme, 27,2 bis ca. 40 Megawatt thermische Leistung, Temperaturhub von 6 Grad Celsius auf 95 Grad Celsius sowie 40.000 Tonnen CO2-Einsparung jährlich.
HC
AutorHannes Ch. Steinmann
Tags
Infrastruktur
Klärwasser
abwärme
Wien-simmering
EBS
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