Raab-Töchter bringen modulare Skid-Lösungen
NET und Bomat bringen Skid-Systeme für ungenutzte Industrieabwärme von 250 kW bis 4 MW.
Steigende Energiekosten und CO2-Abgaben erhöhen den Druck auf Industrie und Gewerbe, Energiepotenziale konsequent zu heben. Die zur Raab-Gruppe gehörenden Spezialisten NET und Bomat reagieren auf diesen Bedarf mit neuen, anschlussfertigen Skid-Lösungen zur industriellen Abwärmenutzung. Das modular aufgebaute Portfolio deckt eine thermische Leistungsklasse von 250 kW bis 4 MW ab.
Robuste Konstruktionen für anspruchsvolle Abgasströme
Die technischen Ausführungen orientieren sich an unterschiedlichen industriellen Rahmenbedingungen. Die Abgaswärmetauscher von NET verarbeiten Medientemperaturen von bis zu 600 Grad Celsius im kontinuierlichen Betrieb. Ausgestattet mit Glatt- oder Rippenrohren, erweist sich die Bauweise als widerstandsfähig gegen partikelbelastete Ströme aus Holzfeuerungen oder industriellen Backprozessen. Die Konstruktion erleichtert zudem anstehende Reinigungs- und Wartungszyklen im laufenden Betrieb.
Brennwertpotenziale durch PPS-Grafit erschließen
Für chemisch anspruchsvolle Abgase setzt Bomat auf die Profitherm-Wärmetauscherrohre aus PPS-Grafit. Das Material widersteht aggressiven Kondensaten und bewältigt thermische Spitzen von bis zu 400 Grad Celsius. Über die integrierte Brennwerttechnik gewinnt das System zusätzlich die im Wasserdampf gebundene Kondensationswärme zurück. Selbst bei moderaten Prozesstemperaturen von rund 120 Grad Celsius erzielt die Technologie laut Hersteller noch substanzielle Rückgewinnungsraten.
Plug-and-Play reduziert Stillstandszeiten im Werk
Die Systeme werden als vollständig vorkonfektionierte Einheiten auf Grundrahmen ausgeliefert. Sämtliche hydraulischen Baugruppen wie Pumpen, Mischventile, Frequenzumrichter und Sensorik sowie Abgasventilatoren sind bereits ab Werk integriert. Eine vorverkabelte Regelungstechnik inklusive LAN-Schnittstelle ermöglicht die direkte Fernwartung, Online-Monitoring und Betriebsoptimierung. Vor Ort beschränkt sich der Installationsaufwand auf die Einbindung in das Wasser-, Abgas-, Strom- und Datennetz, was betriebliche Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert.
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