Modulbau aus dem Container
Neue Gesellschaft Containex Project agiert als Generalunternehmer für flexible schlüsselfertige Raumsysteme.
Der Markt für modulare Bausysteme entwickelt sich konsequent von der reinen Modullieferung hin zur schlüsselfertigen Gesamtausführung. Mit der Gründung der Containex Project Management GmbH reagiert die Branche auf den steigenden Bedarf an zentral gesteuerten Bauprozessen. Als eigenständige Projektgesellschaft übernimmt das Unternehmen die Rolle des Generalunternehmers für gewerbliche und öffentliche Hochbauprojekte. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von der Einreichplanung über die Gründungs- und Erschließungsarbeiten bis hin zum schlüsselfertigen Innenausbau.
Schnittstellenreduktion im modularen Bauen
Für Fachplaner:innen, Architekt:innen und Facility Manager stellt die Abwicklung modularer Großprojekte oft eine organisatorische Herausforderung an den Schnittstellen zwischen Tiefbau, Modulmontage und TGA-Gewerken dar. Durch die Bündelung der technischen Gesamtverantwortung in einer zentralen Projektgesellschaft sollen Risiken in der Schnittstellenkoordination minimiert sowie Bauzeiten und Kosten präzise gesteuert werden.
Nahtlose Integration von Planung und Ausführung
Die Umsetzung basiert auf den etablierten Containex Raumsystemen, wird jedoch durch ein durchgängiges Projektmanagement ergänzt. „Modulares Bauen entfaltet sein volles Potenzial dann, wenn Planung und Ausführung nahtlos ineinandergreifen. Mit Containex Project bündeln wir diese Kompetenzen in einer eigenständigen Projektgesellschaft“, erklärt Markus Pöcksteiner, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft. Neben der Fachberatung und der Unterstützung bei Genehmigungsverfahren verantwortet das Unternehmen die Herstellung der technischen Baugrundinfrastruktur für Kanal, Wasser, Strom und Datentechnik.
Praxiseinsatz in der Ladeinfrastruktur
Ein aktuelles Anwendungsbeispiel zeigt sich im Sektor der Elektromobilität und erneuerbaren Energien. Für den regionalen Energieversorger Burgenland Energie setzte das Unternehmen ab Ende Mai 2026 mehrere Ladehubs inklusive Aufenthaltslounges in modularer Bauweise um. Der Aufgabenumfang umfasste neben der Erstellung von Streifenfundamenten und der Medienerschließung auch die schlüsselfertige Aufstellung und Integration der ausgebauten Raummodule sowie die Anlegung der Zugangs- und Erschließungswege.
Standards für technische Zuverlässigkeit
Für Bauherren und Projektpartner:innen gewinnt die Vorhersehbarkeit von Bauabläufen vor dem Hintergrund knapper Bauzeiten zunehmend an Bedeutung. Eine zentrale Steuerung sämtlicher Gewerke durch einen einzigen Ansprechpartner adressiert genau dieses Bedürfnis nach klar definierten Prozessketten. „Unsere Kunden erwarten funktionale, technisch einwandfreie Lösungen mit klar definierten Verantwortlichkeiten. Genau das leisten wir – vom ersten Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe“, unterstreicht Pöcksteiner abschließend.
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