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Minimalismus trifft Universal Design

Wie smarte Waschtische und integrative Armaturenkonzepte den spagat zwischen Raumökonomie und Barrierefreiheit meistern.

Die Anforderungen an die sanitäre TGA und die architektonische Badgestaltung verschieben sich im Jahr 2026 radikal. Angesichts einer alternden Gesellschaft und der zunehmenden Verknappung von urbanem Wohnraum müssen Sanitärelemente heute zwei Kernkriterien erfüllen: Sie müssen extrem raumökonomisch sein und gleichzeitig den Prinzipien des Universal Designs entsprechen. Mit der Einführung größenreduzierter Waschtisch-Modelle sowie den darauf abgestimmten Armaturenserien AQ 111 und AQ 477 reagiert Hewi auf diese veränderten Rahmenbedingungen. Die Lösungen zeigen, dass architektonische Ästhetik und kompromisslose Barrierefreiheit im modernen Objektbau – vom Bildungssektor über Hotels bis hin zu hochfrequentierten Pflegeeinrichtungen – eine synergetische Einheit bilden können.

Aus technischer und gestalterischer Sicht markieren die neuen Armaturenkomponenten eine konsequente Weiterentwicklung etablierter System-Ikonen. Die Serie AQ 111 greift die Formensprache des klassischen Rundrohrs des Hewi Türdrückers System 111 auf und übersetzt sie mit einem zylindrischen Durchmesser von 32 Millimetern in eine ruhige Stringenz für den Waschtisch. Ein spaltfrei geführter, seitlicher Bedienhebel und ein integrierter Schwenkstrahlregler garantieren eine bedienfreundliche Nutzung. Demgegenüber steht die Serie AQ 477, die sich über einen ergonomisch geformten Metallhebel definiert, der wahlweise mit einem farbigen Polyamid-Akzent versehen werden kann. Diese strukturelle Präzision erlaubt dank der optionalen Montage mit oder ohne Rosettensockel sowohl eine flächenintegrierte Einbindung als auch eine prägnante geometrische Akzentuierung im Raum.

Der wahre Mehrwert für Planer von zukunftsorientierten und demografiefesten Gebäuden liegt in der funktionalen Tiefe der Details. Das farblich abgesetzte Element der Armatur AQ 477 ist in 16 verschiedenen Farben erhältlich. Was auf den ersten Blick als rein ästhetisches Feature erscheint, ist in der Praxis ein essenzielles Werkzeug zur Förderung der Klimaresilienz und sozialen Inklusion im Gebäude: Die gezielten Farbkontraste erleichtern Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit die Orientierung im Raum erheblich und unterstützen die intuitive Nutzung. Gepaart mit den kompakten Waschtischen, die speziell für stark begrenzte Raumgrößen entwickelt wurden, gelingt eine hochwertige, ressourcenschonende Badgestaltung, die gesellschaftliche Teilhabe architektonisch verankert.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 18. Mai 2026 - zuletzt bearbeitet am 18. Mai 2026


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AutorRedaktion
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