Duschdesign wird zur Planungsfrage
Ideal Standard setzt auf flexible Systeme, Materialwahl und Alltagstauglichkeit.
Die Dusche hat sich im zeitgenössischen Bad vom reinen Funktionsbereich zu einem prägenden Raumelement entwickelt. Mit der stärkeren Ausrichtung von Wohnprojekten auf Alltagstauglichkeit rücken Details in den Fokus, die Langlebigkeit, Anpassungsfähigkeit und Komfort im täglichen Gebrauch unterstützen. Ideal Standard positioniert seine Duschlösungen entlang dieser Anforderungen und verbindet eine reduzierte Formensprache mit Technik, die auf konstante Nutzung ausgelegt ist.
Im Zentrum stehen Systeme, die sich an unterschiedliche Raumgrößen, Grundrisse und bauliche Kontexte anpassen lassen. Für die Planung spielt dabei die Wahl zwischen verdeckten und freiliegenden Installationen eine wichtige Rolle. Verdeckte Lösungen schaffen Freiraum bei der Platzierung von Bedienelementen und Auslässen und unterstützen individuelle, designorientierte Layouts.
Freiliegende Systeme zielen dagegen auf eine einfachere Montage. Das Sortiment ist laut Unternehmen so ausgelegt, dass es sowohl Neubauprojekte als auch Renovierungen abdeckt. Bei den Armaturen verweist Ideal Standard auf die Serien Ceratherm, Ceraflow und Ceratwist, die unterschiedliche Ausführungen für verschiedene Einbausituationen bieten.
Für Modernisierungen ist unter anderem eine EasyMount-Wandhalterung vorgesehen, mit der vorhandene Bohrlöcher weitergenutzt werden können, um Eingriffe in die Bausubstanz zu reduzieren. Gestalterisch setzt der Anbieter auf klare Linien und ausgewogene Proportionen sowie auf Oberflächen, die sich in unterschiedliche Interieurs integrieren lassen. Die Alu+ Kollektion besteht aus recyceltem Aluminium und ist in Silber, Rosé und Seidenschwarz erhältlich, Bronze kommt nach Unternehmensangaben in diesem Jahr neu hinzu.
Darüber hinaus werden neben Chrom und Seidenschwarz auch PVD-Farbtöne wie Brushed Gold, Magnetic Grey und Silver Storm genannt. Technisch stehen eine stabile Temperaturregelung, eine gleichmäßige Bedienung und sicherheitsorientierte Funktionen im Vordergrund, um eine dauerhafte Performance im Alltag zu gewährleisten. Damit soll das Design nicht nur optisch wirken, sondern sich über die Nutzung bestätigen.
Bei der Individualisierung des Duschens spielen unterschiedliche Strahlarten, Kopfgrößen und Handbrausen eine zentrale Rolle. Als Beispiel nennt Ideal Standard die Solos-Kollektion mit integrierter, farbwechselnder Beleuchtung in der Kopfbrause. Die Handbrause bietet drei Strahlarten, Rain, SilkRain und Active Massage.
Zur Alltagstauglichkeit sollen zudem leicht zu reinigende Oberflächen, ergonomische Bedienelemente und integrierte Ablagen beitragen. Ergänzend werden wassersparende Lösungen und eine verantwortungsbewusste Materialauswahl als Teil eines Ansatzes beschrieben, der Komfort und Effizienz verbinden soll. Weitere Produkte werden mit Blick auf kompakte Bauformen und Zusatznutzen hervorgehoben.
Ceratherm S200 wird als leistungsorientierte Lösung im kompakten Design mit Ablage aus Sicherheitsglas beschrieben. Bei Ceratherm T125 sollen Pin-Griffe die Regelung von Temperatur und Wasserfluss vereinfachen. In Summe zielt der Ansatz auf Duschlösungen, die sich über flexible Installation, robuste Technik und nutzerorientierte Details in unterschiedliche Wohn- und Renovierungsszenarien integrieren lassen.
Weitere Artikel

