Kräftig ge-Bosch-t
Die Rendite der Sparte Energy und Building Technology hebt ab.
Der Zukauf von Johnson Controls und Hitachi prägt die Halbjahresbilanz von Bosch. Die Bosch-Gruppe steigert steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro. Rund zwei Milliarden Euro steuerte dabei das neu zugekaufte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi bei. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern belief sich auf 2,2 Milliarden Euro nach 2,3 Milliarden Euro im Vorjahr, womit die operative EBIT-Rendite von 5,1 Prozent auf 4,6 Prozent sank. Das Ergebnis wurde vor allem durch Sondereffekte im Mobility-Geschäft belastet. Trotz konjunktureller und geopolitischer Unsicherheiten bestätigte Bosch bei der erstmaligen Vorlage von Halbjahreszahlen die Jahresprognose: Für 2026 wird unverändert ein Umsatzwachstum zwischen zwei und fünf Prozent sowie eine operative EBIT-Rendite von vier bis sechs Prozent erwartet.
Zu- und Verkauf
Den stärksten Zuwachs verbuchte Energy and Building Technology mit einem Umsatzplus von 45,9 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro (wechselkursbereinigt plus 52,0 Prozent), maßgeblich getrieben durch die Akquisition im Bereich Home Comfort. Der Verkauf wesentlicher Teile des Produktgeschäfts von Building Technologies schlug hierbei mit einem Minus von rund 450 Millionen Euro zu Buche. Bemerkenswert: Die operative Rendite des Bereichs kletterte von 0,8 auf 7,3 Prozent.
Weitere Artikel

