Fensterriese zeichnet Architekturprojekte aus
Internationale Vorzeigeprojekte punkten mit Tageslicht, Sanierung und energieeffizientem Bauen
Beim achten Internorm-Architekturwettbewerb hat eine Fachjury internationale Bauprojekte für ihren vorbildlichen gestalterischen und energetischen Umgang mit Fenstern und Türen ausgezeichnet. Im Mittelpunkt standen Einreichungen aus den Bereichen Objekt- und Privatbau sowie gelungene Sanierungskonzepte. Den Hauptpreis in der Kategorie Objektbau sicherte sich das Architekturbüro Wachter ZT aus Wien für die Sanierung eines Zinshauses in der Wolfsaugasse 6. Das Projekt verknüpft historische Bausubstanz mit modernen Wohnlösungen, neuen privaten Freiräumen und großzügigen Fensteröffnungen, die für einen verbesserten Lichteinfall sorgen. In der Kategorie Privatbau setzte sich das slowakische Büro abrama architekti mit dem Projekt „Haus mit Ring“ in Bratislava durch. Das Gebäude überzeugt durch eine klare Linienführung und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich. Großflächige Verglasungen schaffen eine enge Verbindung zur umgebenden Gartenlandschaft und ermöglichen weite Blickachsen. Der Sonderpreis Architektur ging an van Heyningen & Haward Architects für das Heritage & Learning Centre an der Leicester Cathedral in Großbritannien. Der Erweiterungsbau ergänzt das historische Umfeld um moderne Architektur, setzt auf nachhaltige Bauweisen und integriert Holz-Aluminium-Fenster für lichtdurchflutete Begegnungs- und Lernräume. Anette Klinger, Miteigentümerin von Internorm, hob die gestalterische Qualität der europaweiten Einreichungen hervor. „Gerade beim zukunftsorientierten Bauen wird deutlich, wie eng Energieeffizienz, Architektur und gesundes Wohnen miteinander verbunden sind“, erklärte Anette Klinger, Miteigentümerin von Internorm. Tageslicht, thermischer Komfort und eine funktionale Gebäudehülle seien entscheidend für das langfristige Wohlbefinden in Gebäuden.
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