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Bauherr:innenpreis 2026 für sechs Vorzeigeprojekte vergeben

Die Zentralvereinigung der Architekt:innen zeichnet vorbildliche Baukultur in Österreich aus.

In der Grazer Helmut List Halle sind die diesjährigen Preisträger:innen des ZV-Bauherr:innenpreises der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs ausgezeichnet worden. Aus insgesamt 132 Einreichungen wählten die Nominierungsjurien der Bundesländer zunächst 23 Projekte aus. Die Hauptjury um Katharina Benjamin, Sonja Hohengasser und Lukas Imhof prämierte schließlich sechs herausragende Vorhaben. Das Präsidium der Zentralvereinigung mit Veronika Müller, Konrad Hitthaler und Alexander Topf betonte, dass verantwortungsvolle Bauherr:innenschaft eine klare Haltung erfordere: Architektur als langfristigen Beitrag zur Baukultur zu begreifen und dafür Verantwortung zu übernehmen.

Die ausgezeichneten Arbeiten belegen nach Ansicht des Präsidiums eindrucksvoll den ökologischen, sozialen, kulturellen sowie ökonomischen Mehrwert einer sorgfältig gestalteten Umwelt. In der Steiermark gingen Auszeichnungen an die Universität Graz für die Wiedererrichtung des ehemaligen Jesuitenrefektoriums am Rosenhain (Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit), geplant von leb idris architektur mit Landschaftsplanung von zwoPK, sowie an die Gemeinde Gabersdorf für die Kinderkrippe Gabersdorf von projektCC zt gmbh und Green4Cities (Bernhard König).

Zwei Preise gingen nach Tirol. Gewürdigt wurden die klimafitte Platzgestaltung COOLYMP am DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf Innsbruck, beauftragt von der Stadt Innsbruck (Amt Klimaneutrale Stadt, Referat Stadtklima und Umwelt) und umgesetzt durch die ARGE IB, LAUP + Machné & Glanzl Architekten ZT GmbH, sowie die Erweiterung von DIE BÄCKEREI Kulturbackstube in Innsbruck (Bauherrschaft: Hansjörg Mölk & DIE BÄCKEREI Kulturbackstube) nach Entwürfen von tatanka zt-gmbh.In Vorarlberg wurde das Werkhallen- und Bürogebäude von Lehm Ton Erde Baukunst GmbH in Schlins prämiert, das von Martin Rauch entworfen wurde. Aus Wien überzeugte die Generalsanierung der Villa Beer durch Architekt Christian Prasser (cp architektur) und Auböck + Kárász Landscape Architects im Auftrag der Villa Beer Foundation gemeinnützige GmbH.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 27. Oktober 2026 - zuletzt bearbeitet am 27. Oktober 2026


SG
AutorSarah Graumann
Tags
Architektur
Innsbruck
Projekte
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