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Ziehl-Abegg zeichnet KI-Anwendungen aus

Ziehl-Abegg prämiert mit dem AI Communication Award innovative Praxisprojekte von digitalen Zwillingen bis zu Deepfakes

Künstliche Intelligenz prägt zunehmend die moderne Kommunikationslandschaft und ermöglicht neue, praxisnahe Anwendungen. Im Rahmen der Social Media Days wurden wegweisende Projekte aus Wirtschaft und Wissenschaft mit dem AI Communication Award 2026 ausgezeichnet. Die Verleihung zeigt, wie vielfältig Technologien wie digitale Zwillinge, Deepfakes oder autonome Agenten bereits heute eingesetzt werden, um Prozesse zu beschleunigen und die Kommunikation zu verbessern.

Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender des Initiators Ziehl-Abegg, betonte die Bedeutung der praktischen Umsetzung: Die Diskussion über Künstliche Intelligenz drehe sich häufig um Möglichkeiten, doch im Fokus stünden die konkreten Anwendungen. Der Award mache Projekte sichtbar, die echten Mehrwert schaffen und als Inspiration für andere Organisationen dienen können. Die Schirmherrschaft für die Verleihung übernahm erneut Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg.

Eine unabhängige Fachjury unter dem Vorsitz von KI-Unternehmer Joe Keller und Daniel Werth von der Technischen Universität Dresden bewertete die Einreichungen. In der Kategorie für KI-gestützte Kampagnen und Storytelling überzeugte das Projekt Michael Bommer macht sich unsterblich von Eternos. Life und Msl Germany.

Mithilfe künstlicher Intelligenz wird dabei der digitale Zwilling eines unheilbar erkrankten Mannes erschaffen, um dessen Stimme und Erinnerungen zu bewahren. Die Jury hob besonders den sensiblen und ethisch reflektierten Umgang mit diesem Thema hervor. Im Bereich der internen Kommunikation ging die Auszeichnung an EY Österreich für die Kampagne Deepfake mit Tiefgang.

Mit einem humorvollen Deepfake-Video gelang es dem Unternehmen, ohne zusätzliches Budget mehr als 1.300 Mitarbeitende für Cybersecurity zu sensibilisieren und die interne Reichweite des hauseigenen Cyber Labs signifikant zu steigern. Für den Bereich Strategie und autonome Agenten wurde die Plattform Claims Pilot von Control Expert prämiert. Das System steuert Schadensprozesse eigenständig von der Meldung bis zur Regulierung, was Bearbeitungszeiten verkürzt und die Produktivität steigert.

Den Preis nahm Sebastian Schoenen entgegen. In der Kategorie Infrastruktur wurde die Meta Compass Assistenten-Factory von Thomas Friese ausgezeichnet, die einen europäischen Weg für digitale Souveränität verfolgt. Den Nachwuchspreis erhielt Johannes Störlein von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg für eine datenschutzkonforme, lokale KI-Lösung zur Gesprächsdokumentation im familienpsychologischen Gutachtenwesen.

Der AI Communication Award wurde bereits zum dritten Mal vergeben. Juryvorsitzender Daniel Werth verwies auf den gestiegenen Reifegrad und die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten, die den erfolgreichen Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis belegen.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 09. Juli 2026 - zuletzt bearbeitet am 09. Juli 2026


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