Wärmepumpenverkäufe steigen in Europa
Im 1. Quartal 2026 legten Verkäufe deutlich zu. Hohe Öl- und Gaspreise treiben die Nachfrage. Österreich ist große Ausnahme.
Die Nachfrage nach Wärmepumpen in Europa hat zu Beginn des Jahres 2026 spürbar angezogen. In Frankreich, Deutschland und Polen stiegen die Verkäufe von Wärmepumpen für Wohngebäude im ersten Quartal 2026 im Durchschnitt um 25 Prozent. Der Absatzanstieg fällt in eine Phase deutlich höherer Energiepreise. In der zugrunde liegenden Marktauswertung der European Heat Pump Association wird auch die Zeit nach der Schließung der Straße von Hormus am 2. März berücksichtigt, die Öl- und Gaspreise stark nach oben trieb. Insgesamt wurden von Januar bis März 2026 in 11 europäischen Ländern rund 575.000 Wärmepumpen verkauft.
Im Vergleichszeitraum 2025 waren es in denselben Ländern 494.000 Einheiten, was einem Plus von 17 Prozent entspricht. Neben der kurzfristigen Preis- und Versorgungslage rücken damit strukturelle Fragen stärker in den Mittelpunkt. Als begrenzender Faktor gilt in vielen Märkten die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, etwa Installateure, Planer und Techniker, die für eine schnelle Skalierung der Installationstätigkeit benötigt werden.
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