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Verteidiger der Luftgüte

Interview mit Gerhard Hafenscher

Gerhard Hafenscher ist seit 26 Jahren Feldspieler für Condair in Österreich. Im 7. Jahr als Prokurist hat sein Team einen Rekord eingefahren.
Interview:

Corona hat die Luftqualität ins öffentliche Bewusstsein katapultiert. Das war kein kurzfristiger Boom, sondern eine nachhaltige Veränderung, so Österreich-Prokurist Gerhard Hafenscher. Er verweist zufrieden auf das Rekordjahr 2025 und sieht sich gut gerüstet, um auch künftig vermehrt einzunetzen. Dazu baut das Unternehmen den eigenen Service aus und setzt vermehrt auf adiabate Kühlung, Luftentfeuchtung, IoT und vorausschauende Wartung. Mit Vita Power & Spray Heads wurde eben die nächste Generation der Hochdruck-Direktluftbefeuchtung für Räume eingeführt. Auch dafür gibt es in Österreich einen Markt, wie der quirlige Manager betont. Eine der wichtigsten Sparten ist hierzulande der Gesundheitsbereich, der traditionell mit hohen Vorgaben für Luftgüte und Hygiene ausgestattet ist, so Hafenscher, der einst eine HTL-Ausbildung für Maschinenbau absolviert hat.

Im Gespräch erklärt Hafenscher, warum gerade in der Gebäudetechnik nicht jede Innovation sofort auf Begeisterung stößt, weshalb Rechenzentren ein globales Geschäft sind – und warum manchmal auch ein Fußballplatz besser fürs Geschäft ist als ein Konferenzraum.

Building Times: Corona hat das Thema Luftqualität massiv ins Rampenlicht gerückt. Was davon ist geblieben?

Gerhard Hafenscher: Sehr viel. Das Thema, das wir schon lange in den Markt getragen haben – eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent – wurde durch Corona noch einmal deutlich stärker wahrgenommen. Viele Erkenntnisse, die wir schon vorher aus Studien kannten, wurden damals bestätigt. Unter anderem, dass eine entsprechende Luftfeuchtigkeit die Infektionsgefahr reduzieren kann.

Building Times: Aber gute Luft ist mit Kosten verbunden, hemmt das nicht?

Hafenscher: Natürlich kostet Luftbefeuchtung Geld. Aber wenn ich auf meine mittlerweile mehr als 25 Jahre bei Condair zurückblicke, hat sich die Wahrnehmung massiv verändert. Vor 15 Jahren war Luftbefeuchtung für viele noch ein Randthema. Heute wird sie bei vielen Planungen von Anfang an berücksichtigt.

Building Times: Das heißt, Corona hat das Geschäft nachhaltig verändert?

Hafenscher: Corona hat uns in einem Jahr sicher einen Schub gegeben. Aber wir hatten auch danach kontinuierliche Zuwachsraten. Das vergangene Jahr war sogar unser bestes Jahr überhaupt in Österreich. Dass das ausschließlich auf Corona zurückzuführen ist, würde ich nicht sagen. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass sich die Erkenntnisse und die öffentliche Wahrnehmung gegenseitig verstärkt haben. Die Menschen wissen heute stärker, dass Luftqualität nicht nur eine Frage der Temperatur ist. Luftfeuchtigkeit, Hygiene und die Qualität der gesamten Lüftungsanlage spielen ebenfalls eine Rolle.

Building Times: In welchen Branchen spüren Sie diese Entwicklung besonders?

Hafenscher: Wir sind sehr breit aufgestellt. Einen einzelnen Bereich, der alles andere deutlich überragt, gibt es nicht. Ein sehr wichtiges Segment ist aber das Gesundheitswesen. Wir sind in zahlreichen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen vertreten. Es gibt ganz wenige Häuser, wo wir nicht dabei sind.

Building Times: Ein Segment mit einigen Projekten oder?

Hafenscher: Ja, dort gibt es derzeit viele Neubauten, Sanierungen und Erweiterungen. Wenn man sich größere Vorhaben im Gesundheitsbereich ansieht, erkennt man schnell, welche Bedeutung die technische Gebäudeausrüstung dort hat.

Building Times: Auch Schulen sind beim Thema Luftqualität immer wieder in den Schlagzeilen. Warum passiert dort trotzdem so wenig?

Hafenscher: Wir sind Mitglied im Verband Zuluft Zukunft Österreich, der seit Jahren versucht , das Thema stärker in die Politik und zu den Entscheidungsträger:innen zu bringen. Es wurde einiges versucht – trotzdem ist relativ wenig passiert.

Ein Problem war aus meiner Sicht auch die Dynamik während Corona. Damals mussten schnell Lösungen her. Teilweise wurden Filteranlagen installiert, weil man damit vermeintlich einen großen Teil des Problems lösen konnte. Aber ein Filter löst das CO2-Problem nicht. Und auch die Luftfeuchtigkeit wird dadurch nicht automatisch verbessert.

Building Times: Österreich ist eine vergleichsweise kleine Condair-Niederlassung. Gibt es zwischen den Ländern große Unterschiede?

Hafenscher: Nicht unbedingt bei den Produkten, aber aufgrund der jeweiligen Historie gibt es unterschiedliche Schwerpunkte. In Österreich haben wir traditionell eine sehr breite Produktpalette und sind gewohnt, unterschiedliche Systeme zu platzieren. In anderen Ländern kann ein bestimmtes System stärker im Vordergrund stehen, weil das Unternehmen historisch dort einen Schwerpunkt hatte. Auch beim Service gibt es Unterschiede. Österreich und Deutschland sind bereits sehr weit. Andere Länder bauen ihre Serviceorganisationen gerade erst stärker auf.

Building Times: Welche Rolle spielt der Service für das Wachstum?

Hafenscher: Eine sehr große. Wir haben eine sehr gut ausgebildete Servicegruppe. Der Service ist für uns ein wichtiges Standbein. Wenn eine Anlage einmal installiert ist, muss sie funktionieren. Wir kümmern uns um Inbetriebnahmen, Störungen und Wartungen.

Building Times: Wie viele Techniker:innen sind da im Einsatz?

Hafenscher: Aktuell haben wir neun Personen im Service. Insgesamt sind wir operativ in Österreich 14 Personen. Wenn man Marketing, Buchhaltung, Produktmanagement und weitere Funktionen dazurechnet, arbeiten etwa 25 bis 30 Personen für den österreichischen Markt.

Building Times: Und in welcher Größenordnung liegt der österreichische Umsatz?

Hafenscher: Wir befinden uns nah am zweistelligen Millionenbetrag.

Building Times: Wie stellt sich der Markt im Moment dar?

Hafenscher: Man spürt schon, dass es etwas ruhiger wird. Die großen Projekte werden weniger. Bei uns kommt das teilweise zeitversetzt an, weil wir bei vielen Projekten eher am Ende der technischen Planung stehen.

Building Times: Das heißt, Wachstum zu generieren wird schwieriger?

Hafenscher: Unser Vorteil ist die breite Aufstellung. Wir hängen nicht ausschließlich am Neubau und auch nicht an einer einzigen Branche. Das hilft, wenn sich einzelne Marktsegmente abschwächen.

Building Times: Ein Markt, der derzeit boomt, sind Rechenzentren. Welche Rolle spielt Condair dort?

Hafenscher: Rechenzentren sind für uns vor allem ein globales Thema. Wir arbeiten beispielsweise in den USA bei Rechenzentren von Unternehmen wie Google und Amazon. Das wird allerdings nicht als österreichisches Projekt bearbeitet, sondern auf Konzernebene als Key Account.

Building Times: Sind Sie bei den hierzulande entstehenden Data-Centern mit dabei?

Hafenscher: Der Markt ist groß und international. Wir als Condair haben bereits Rechenzentren mit unseren adiabaten Verdunstungskühlern ausgestattet. In Österreich sind wir derzeit eher im Bereich der normalen Lüftungsanlagen vertreten.

Building Times: Sind adiabate Systeme für Rechenzentren interessant?

Hafenscher: Energieeffizienz ist generell ein Gebot der Stunde. Mit adiabaten Systemen kann man die notwendige mechanische Kühlleistung und damit den Energiebedarf reduzieren. Gerade dort, wo sehr viel Abwärme entsteht und gleichzeitig enorme Kühlleistungen erforderlich sind, ist das ein wichtiger Ansatz.

Building Times: Ist Energieeffizienz mittlerweile die entscheidende Treiberin?

Hafenscher: Sie ist jedenfalls ein wesentliches Thema. Wir beschäftigen uns intensiv damit, wie wir unsere Systeme effizienter machen. Das betrifft nicht nur die Energieaufnahme des Geräts selbst. Es geht um das Gesamtsystem. Wenn ich mit einer intelligenten Lösung Kühlleistung reduziere oder Betriebszustände besser steuere, kann das für den Betreiber wirtschaftlich sehr interessant sein. Genau deshalb werden auch digitale Themen wichtiger.

Building Times: Was bedeutet das konkret?

Hafenscher: IoT wird für uns ein Thema werden – vor allem im Service. Wir wollen den nächsten Schritt gehen und Anlagen so überwachen, dass man frühzeitig erkennt, wenn beispielsweise eine Wartung notwendig wird oder ein Gerät möglicherweise in absehbarer Zeit auf Störung geht. In der Gruppe gibt es bereits Projekte, die in diesem Bereich weit fortgeschritten sind.

Building Times: Also Predictive Maintenance?

Hafenscher: Genau. Das ist für uns ein wichtiges Thema. Der Kunde soll nicht erst reagieren müssen, wenn eine Anlage bereits ausgefallen ist. Wenn man vorher erkennt, dass etwas nicht stimmt, kann man gezielt eingreifen. Das ist auch deshalb interessant, weil bei unseren Kunden immer weniger Menschen für die Betreuung technischer Anlagen zur Verfügung stehen. Wenn die digitale Überwachung einen Teil dieser Arbeit übernimmt, ist das ein echter Mehrwert.

Building Times: Werden künftig Gebäude von Maschinen gesteuert?

Hafenscher: Teilweise, natürlich bleibt die Frage, wie weit man sich auf solche Systeme verlassen will. Aber es geht nicht darum, den Menschen vollständig zu ersetzen. Es geht darum, ihn besser zu unterstützen.

Building Times: Die Hygiene wird in der Gebäudetechnik ebenfalls immer wichtiger. Wie stark wirkt das auf ihre Arbeit ein?

Hafenscher: Hygiene, Wasserhygiene und Wasser-Lufthygiene sind für uns permanente Themen. Gerade Legionellen sind keine kurzfristige Modeerscheinung, sondern eine dauerhafte Herausforderung. Wir haben verschiedene Systeme im Programm, mit denen wir diese Anforderungen bedienen können. Bei Dampferzeugern ist Hygiene ein wesentliches Thema. Auch bei unseren adiabaten Systemen gibt es entsprechende Hygienemaßnahmen und Konzepte. Das Ziel ist klar: Es soll möglichst gar nicht erst zu einer Verkeimung der Anlagen kommen.

Building Times: Dazu gehört eine laufende Wartung, wie der heurige Sommer gezeigt hat.

Hafenscher: Natürlich. Genau deshalb bauen wir unser Service- und Wartungsteam weiter aus. Die Nachfrage ist da und die Notwendigkeit auch.

Building Times: Ein weiteres Geschäftsfeld, das Sie ausbauen wollen, ist die Luftentfeuchtung. Warum?

Hafenscher: Weil das Potenzial groß ist. Je nach Anforderung ist eine Luftentfeuchtung auf Kondensationsbasis oder ein Adsorptions-Lufttrockner die richtige Wahl. Ein Beispiel ist die Pharmaindustrie. Aber auch in der Lebensmittelindustrie kann Luftentfeuchtung eine wichtige Rolle spielen, etwa wenn verhindert werden soll, dass sich an der Decke Kondensat bildet und Wasser heruntertropft. Das ist dann unmittelbar ein Hygienethema.

Building Times: Wie offen ist die Branche gegenüber Innovationen?

Hafenscher: Das ist unterschiedlich. Ein Planer hat natürlich seinen Seelenfrieden, wenn er ein System verwendet, das er kennt und von dem er weiß, dass es funktioniert. Gerade in der Gebäudetechnik geht es nicht darum, jeden Trend sofort mitzumachen. Eine Anlage muss funktionieren, oft über viele Jahre. Deshalb ist die Bereitschaft, etwas völlig Neues einzusetzen, nicht überall gleich groß. Aber es gibt sehr wohl Offenheit. Es braucht manchmal den richtigen Kunden oder Investor, der sagt: „Das probieren wir aus.“

Building Times: Lüftung und Wärmerückgewinnung bilden eine Symbiose. Wie wird das Thema bei Condair gelöst?

Hafenscher: Die Wärmerückgewinnung ist bei uns nur in Teilbereichen ein Thema, zum Beispiel mit der adiabaten Abluftkühlung.

Building Times: Im Büro nebenan logiert die Firma Konvekta. Gibt es da Synergien?

Hafenscher: Wir unterstützen uns, wenn es darum geht, gesamtheitliche Lösungen zu bieten. Jeder arbeitet aber sein eigenes Business ab und wir kooperieren natürlich auch mit anderen Größen der Lüftungsbranche.

Building Times: Condair ist ein Schweizer Unternehmen, Konvekta auch. Wäre es nicht logisch, diese Einheiten zu fusionieren?

Hafenscher: Von außen betrachtet vielleicht ja, solche Gedanken und Entscheidungen fallen aber gar nicht in meinen Bereich.

Building Times: Welches Projekt ist derzeit das größte in Österreich?

Hafenscher: Die Sanierung des PVA-Gebäudes am Wiener Handelskai.

Building Times: BIM kommt – langsam, aber stetig. Wie sieht es bei Condair damit aus?

Hafenscher: BIM ist definitiv ein Thema. Unsere Systeme sind mittlerweile teilweise in einem BIM-Katalog abrufbar. Noch nicht alle, aber wir sind dabei. Für uns ist das Thema relativ überschaubar, weil wir nicht unendlich viele unterschiedliche Baugruppen haben. Abmessungen und Leistungen bewegen sich über eine gewisse Bandbreite.

Building Times: Werden BIM-Daten eingefordert?

Hafenscher: Interessant wird BIM vor allem für die spätere Nutzung. Wenn ich beispielsweise bei einer Wartung sofort weiß, welches Gerät an einer bestimmten Stelle eingebaut wurde, kann das viel Zeit sparen. Das hilft letztlich dem Betreiber.

Building Times: Sie setzen stark auf eigenes Servicepersonal. Warum nicht stärker auf externe Partner?

Hafenscher: Weil man Know-how besser im Unternehmen und im Markt halten kann. Eine Technikerin, die regelmäßig mit unseren Anlagen arbeitet, kennt die Systeme. Manchmal ist eine Störung gar keine große Sache. Es kann an zwei Einstellungen liegen. Wenn man die Anlage kennt, findet man das relativ schnell.

Wir hatten zuletzt einen Mitarbeiter, der nach rund 40 Jahren in Pension beziehungsweise Altersteilzeit gegangen ist. Vier Jahrzehnte Erfahrung kann man natürlich nicht einfach ersetzen. Dieses Wissen muss man parallel wieder aufbauen.

Deshalb ist unsere Strategie klar: Wir wollen den Service selbst machen.

Building Times: Ist das auch ein Modell für andere Condair-Länder?

Hafenscher: Österreich und Deutschland sind beim Service bereits sehr weit. In anderen Ländern wird teilweise noch stärker mit Subunternehmern gearbeitet. Dort versucht die Gruppe, eigene Serviceorganisationen aufzubauen.
Wir können mit unserem Modell zeigen, welchen Mehrwert eigenes Personal bringt.

Building Times: Wie viele Kilometer legen Sie im Jahr zurück?

Hafenscher: Ungefähr 40.000 Autokilometer – ohne Flüge, Zugfahrten und Motorrad. Wobei wir inzwischen sehr viel über Teams machen. Wir wollen nicht Meetings der Meetings willen abhalten. Gleichzeitig sind persönliche Treffen wichtig, das hilft, die Gruppe enger zusammenzubringen.

Building Times: Sie sind 57 und seit Jahrzehnten in der Branche. Was reizt Sie noch?

Hafenscher: Die Arbeit macht mir einfach Spaß. Ich arbeite sehr gern mit Menschen und mag die Herausforderung, mich immer wieder auf unterschiedliche Personen und Situationen einzustellen.

Building Times: Und was tun Sie, wenn Sie nicht arbeiten?

Hafenscher: Dann dreht sich viel um Fußball. Ich habe jahrelang leistungsorientiert in Niederösterreich gespielt. Die Leidenschaft ist geblieben. Heute schaue ich mehr Fußball im Fernsehen oder im Stadion und spiele noch hobbymäßig.

Building Times: Werden im Stadion Geschäfte gemacht?

Hafenscher: Letztlich geht es auch um Kontakte. Beim Fußball oder bei anderen Veranstaltungen lernt man Menschen kennen, die in ganz unterschiedlichen Branchen arbeiten. Man kommt ins Gespräch und erfährt irgendwann, was der andere beruflich macht. Das kann natürlich auch geschäftlich interessant werden. Beim Golf ist das ähnlich. Golf habe ich ausprobiert – aber ich fahre lieber am Sonntagvormittag Motorrad. Und Skifahren gehört ebenfalls zu meinen Leidenschaften.

Schweizer Urgestein

Die Condair Group mit Hauptsitz in Pfäffikon (CH) wurde 1948 gegründet, hat ihren Sitz in der Schweiz und ist im Bereich der Luftbefeuchtung sowie als Hersteller von Entfeuchtungsanlagen und Systemen für Verdunstungskühlung weltweit führend. Die Gruppe wird für den Eigentümer Silvan Meier von einem Fünfer-Vorstand geleitet und verfügt über Produktionsstätten in Europa, Nordamerika und China, eigene Vertriebs- und Serviceorganisationen in 23 Ländern und Vertretungen an 50 Standorten weltweit. Insgesamt zählt Condair rund 1.200 Beschäftigte. Der Umsatz wird mit 250 Millionen Franken beziffert, was rund 267 Millionen Euro entspricht.

Ein Gutteil der hierzulande zum Einsatz kommenden Produkte kommt aus dem deutschen Werk Norderstedt in der Nähe von Hamburg. Die Österreich-Niederlassung gibt es seit 2008 und wird von Deutschland aus geführt. 

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 23. Oktober 2026 - zuletzt bearbeitet am 23. Oktober 2026


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AutorFranz Artner
Tags
Condair
Menschen
corona
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