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Trendwende bei flüssigen Bauwerksabdichtungen

Boom bei Zement-Acryl-Systemen verdrängt klassische Bitumenspachtelmassen (KMB).

Der österreichische Markt für flüssige Bauwerksabdichtungen zeigte sich im vergangenen Jahr zweigeteilt. Während das Gesamtmarktvolumen im Jahr 2025 mit rund 40,8 Millionen Euro stabil blieb, kam es innerhalb der Produktsegmente zu massiven Verschiebungen. Laut aktuellen Daten von Branchenradar konnten insbesondere Abdichtungen auf Zement-Acryl-Basis ein deutliches Plus verbuchen.

Marktdynamik und Substitutionsdruck

Die Herstellererlöse für Zement-Acryl-Systeme stiegen um mehr als 16 Prozent auf nunmehr 6,4 Millionen Euro. Diese Entwicklung geht maßgeblich zulasten traditioneller bituminöser Spachtelmassen (KMB). Branchenexperte Andreas Kreutzer weist darauf hin, dass die Nachfrage nach KMB allein in den letzten drei Jahren um etwa 37 Prozent eingebrochen ist. Viele Hersteller und Partner:innen am Bau verlagern ihren Sortimentsschwerpunkt zunehmend auf modernere Alternativen.

Flüssige Kunststoffe bleiben Marktführer

Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Vorjahr dominieren flüssige Kunststoffe weiterhin das Marktgeschehen. Systeme auf Basis von Polyurethan, Epoxidharz oder Polymethylmethacrylat (PMMA) halten mit 25,4 Millionen Euro einen Marktanteil von rund 62 Prozent.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 07. April 2026 - zuletzt bearbeitet am 07. April 2026


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