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Schritt für Schritt zur Nachhaltigkeit

Schneider Electric legt Zwischenbilanz für Impact 2030 vor und senkt Scope-1- und Scope-2-Emissionen.

Die Transformation der Gebäude- und Energiewirtschaft schreitet weiter voran, wie aktuelle Halbjahresdaten zur Umsetzung der Nachhaltigkeits-Roadmap Impact 2030 verdeutlichen. Sechs Monate nach dem Start der Initiative erreichte Schneider Electric einen Impact Score von 3,69 von 10 Punkten und bewegt sich damit auf Kurs für das Jahresziel von 4,20 Punkten. Die Zwischenbilanz verknüpft dabei die Fortschritte im eigenen Geschäftsbetrieb mit konkreten Einspareffekten für Partner:innen, Lieferanten und Gebäudebetreiber entlang strategischer Handlungsfelder.

Dekarbonisierung im Betrieb und messbare Kundeneffekte
 
Im Bereich der betrieblichen Abläufe meldet der Konzern eine Reduktion der eigenen CO2-Emissionen (Scope 1 und Scope 2) um 82 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2017. Zudem sanken die indirekten Scope-3-Emissionen im Vergleich zu 2021 um 12 Prozent. Auf Kundenseite führten die eingesetzten Energietechnologien im ersten Halbjahr 2026 zur Einsparung oder Elektrifizierung von 129,5 Millionen MWh Energie. Dies entspricht einer vermiedenen Emissionsmenge von mehr als 50 Millionen Tonnen CO2 bei Gebäudebetreibern und Industriekunden. Ein wesentlicher Hebel liegt dabei in der Datenbereitstellung: 29 Prozent der Softwarelösungen des Anbieters lieferten bereits im ersten Halbjahr spezifische Energie- und CO2-Daten als Entscheidungsgrundlage für Bauträger und Facility Manager.
 
Neue Kreislaufstandards und strengere Lieferkanten-Kriterien
 
In der Produktentwicklung erfüllt das Unternehmen bei 27 Prozent der maßgeblichen Neuentwicklungen die Vorgaben des internen Future-designed-Programms für Nachhaltigkeit und Zirkulariät, wobei vor allem die Segmente Energy Management und Industrial Automation als Treiber fungieren. Parallel dazu wird die Zulieferkette stärker in die Pflicht genommen: Über das Programm Zero Carbon Pathway werden künftig 1.500 Lieferanten zur Erfassung von Scope-3-Emissionen und Product Carbon Footprints (PCF) verpflichtet. Im zweiten Quartal qualifizierten sich die ersten 15 Partner:innen durch die Messung betrieblicher Emissionen, das Setzen konkreter Einsparziele und die Ermittlung indirekter Emissionswerte. Unterstützt wird dieser Prozess durch den Rollout KI-gestützter Analysewerkzeuge wie dem Resource Advisor+ for Supply Chain an mehr als 1.000 Zulieferbetriebe.
 
Anerkennung durch internationale Fachexperten
 
Die Erreichung der Meilensteine basiert nach Unternehmensangaben auf einer kontinuierlichen Verankerung der Ziele in allen Geschäftsbereichen. „Sechs Monate nach dem Start von Impact 2030 erzielen wir ermutigende Fortschritte dabei, Ambitionen in konkrete Maßnahmen umzusetzen“, betont Esther Finidori, Chief Sustainability Officer bei Schneider Electric. „Wir fühlen uns geehrt, zum dritten Mal in Folge als nachhaltigstes Unternehmen der Welt ausgezeichnet worden zu sein. Dies unterstreicht die konkrete Wirkung, die wir erzielen, sowie das Engagement unserer Mitarbeitenden weltweit. Nachhaltigkeit ist ein kontinuierlicher Transformationsprozess. Mit Impact 2030 erhöhen wir unsere Ambitionen erneut, bauen auf einem starken Fundament auf und beschleunigen die Integration von Nachhaltigkeit in alle Bereiche unserers Unternehmens, um Fortschritt für alle zu ermöglichen.“ Neben der externen Auszeichnung durch TIME und Statista würdigte das World Economic Forum (WEF) zudem zwei weitere Fertigungsstandorte in El Paso (USA) und Peking (China) als Global Lighthouses für den Einsatz intelligenter Analytik und KI zur Steigerung der Energieeffizienz.
 
Kompetenzaufbau und lokale Wirkungskonzepte
 
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich des Wissensmanagements und der Qualifizierung von Fachkräften. Im ersten Halbjahr absolvierten 16 Prozent der erfahrenen Mitarbeiter:innen Schulungs- und Weitergabeprogramme, was durch das WEF mit dem Prädikat „Future of Inclusion Lighthouse“ ausgezeichnet wurde. Ergänzend dazu stärkt die Weiterbildung im Bereich der Elektrifizierung den weltweiten Marktzugang; seit 2009 erhielten 67 Millionen Menschen Zugang zu nachhaltigem Strom, während rund 1,37 Millionen Nachwuchskräfte in modernen Energietechnologien geschult wurden. Auf Standortebene qualifizierten sich zudem die ersten fünf Betriebsstätten für das Impact-Workplaces-Programm, das neben Energieeffizienz und Dekarbonisierung auch Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität und zur Förderung lokaler Gemeinschaften einfordert.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 04. September 2026 - zuletzt bearbeitet am 04. September 2026


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AutorRedaktion
Tags
Nachhaltigkeit
Elektrifizierung
Energieeffizienz
Schneider Electric
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