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Die Landes-TGA

Gebäude & Technik

Das Land Burgenland unterhält eine eigene TGA-Planungsabteilung. Sie ist bei der Landes-Immobiliengesellschaft angesiedelt und beschäftigt neun Mitarbeiter:innen.
Knapp vier Jahre ist die Abteilung für Technische Gebäudeausrüstung alt, die bei der Landes-Immobiliengesellschaft Burgenland angesiedelt sei, erklärt Mathias Reichart, Abteilungsleiter Planung TGA, gegenüber Building Times.

Die neun Beschäftigten der TGA-Abteilung seien in zwei Gruppen organisiert, erklärt Reichart weiter: Eine Gruppe mit vier Beschäftigten befasse sich mit HKLS, die zweite, dreiköpfige, mit der Elektrotechnik. Jede Gruppe plane für ein Auftragsvolumen von ungefähr zwei Millionen Euro. Derzeit seien gerade Aufträge von vier Millionen Euro bis fünf Millionen Euro ausgeschrieben, ergänzt der FH-Absolvent.

„Bei Generalplaner-Leistungen machen wir intern gar nichts. Wir machen vielmehr Projekt-Studien und entscheiden dann, ob wir uns beteiligen“. In Zeiten des Klimawandels und der immer anspruchsvolleren Kriterien hinsichtlich der Energieeffizienz und des -verbrauchs unserer Gebäude könnte man schnell der Meinung sein, dass die Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung weniger werden, erläutert die Abteilung auf der Homepage. „Frei nach dem Motto *Weniger ist mehr* ist genau das Gegenteil jedoch
der Fall“.

Die Anforderungen an die Gebäudetechnik würden immer komplexer, heißt es weiter, weshalb die Systeme noch genauer und effizienter auf bzw. mit den Nutzerin:innen abgestimmt werden müssten. „Die größte Herausforderung und eine wesentliche Aufgabe der Abteilung dabei ist, dem Nutzer die technischen Möglichkeiten näher zu bringen und gleichzeitig kosten- und energieeffiziente Systeme zu planen“.
„Derzeit sanieren wir gerade das burgenländische Landesmuseum in Eisenstadt“, erklärt TGA-Chef Reichart. Das von Hans Puchhammer und Gunther Wawrik geplante und 1926 erstmals eröffnete und im Herbst 1976 neu eröffnete, denkmalgeschützte Museum ist derzeit geschlossen und wird generalsaniert, was schon vor zehn Jahren hätte stattfinden sollen, aus budgetären Gründen aber verschoben werden musste.

Das Landesmuseum wurde bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen und erhält eine energieeffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. „Eine teilweise Vollklimatisierung sorgt für optimale Bedingungen bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit – essenziell für die Erhaltung der wertvollen Sammlungsobjekte. Auch die Ausstellungsbeleuchtung, Multimedia-Technik, Brandmelde- und Sicherheitsanlagen werden vollständig erneuert“, sagen die landeseigenen TGA-Planer.

Wenn alles glatt geht, soll das Landesmuseum Burgenland in Eisenstadt im Oktober 2027 wieder aufgesperrt werden und inhaltlich neu aufgestellt als Universalmuseum in Betrieb gehen. Die Kosten für das neue Leben wurden nicht genannt.

© Cachalot Media House GmbH - Veröffentlicht am 29. Juli 2026 - zuletzt bearbeitet am 29. Juli 2026


HC
AutorHannes Ch. Steinmann
Tags
Elektrotechnik
Burgenland
Energieeffizienz
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