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Sanierungssegment als Konjunkturstütze
Pastöse Fassadenputze verzeichnen 2025 moderates Plus dank steigender Nachfrage im Bestand.
Nach einer Phase der Stagnation gewinnt der österreichische Markt für dekorative Fassadenbeschichtungen im Jahr 2026 wieder an Stabilität. Aktuelle Analysen von Branchenradar.com belegen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 einen Anstieg der Herstellererlöse um 1,5 Prozent auf insgesamt 74,4 Millionen Euro. Dieser „leichte Rückenwind“ ist jedoch kein Resultat einer allgemeinen Markterholung im Neubau, sondern resultiert primär aus der Dynamik im Sanierungssektor. Sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern als auch im Nicht-Wohnbau kompensiert die energetische Aufwertung von Bestandsfassaden die weiterhin verhaltene Neubauaktivität.
Technologisch setzt sich der Trend zu verarbeitungsfertigen Systemen weiter fort. Während Trockenputze auf Vorjahresniveau stagnierten, konnten pastöse Putze ein Umsatzplus von 1,6 Prozent generieren. Für die TGA- und Fassadenplanung im Jahr 2026 bedeutet dies eine klare Präferenz für Materialien, die eine hohe Ausführungssicherheit bei gleichzeitig variablen Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Im Kontext der EU-Renovation-Wave fungiert der Fassadenputz dabei oft als finale Komponente hochperformanter Wärmedämmverbundsysteme (WDV), die einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands leisten.
Studienautor Thomas Bruck unterstreicht, dass die Erholung des Marktes eng an die Investitionsbereitschaft im Bestand geknüpft ist. Für Architekten und Bauträger wird die Wahl des Fassadenmaterials zunehmend zu einer Frage der Langlebigkeit und Resilienz gegenüber klimatischen Extremen. Die moderate Wachstumsrate verdeutlicht, dass Qualität und funktionale Zusatznutzen – wie etwa algenresistente Oberflächen oder thermische Optimierung – die zentralen Treiber für die Herstellererlöse im aktuellen Marktumfeld bleiben.
Technologisch setzt sich der Trend zu verarbeitungsfertigen Systemen weiter fort. Während Trockenputze auf Vorjahresniveau stagnierten, konnten pastöse Putze ein Umsatzplus von 1,6 Prozent generieren. Für die TGA- und Fassadenplanung im Jahr 2026 bedeutet dies eine klare Präferenz für Materialien, die eine hohe Ausführungssicherheit bei gleichzeitig variablen Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Im Kontext der EU-Renovation-Wave fungiert der Fassadenputz dabei oft als finale Komponente hochperformanter Wärmedämmverbundsysteme (WDV), die einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands leisten.
Studienautor Thomas Bruck unterstreicht, dass die Erholung des Marktes eng an die Investitionsbereitschaft im Bestand geknüpft ist. Für Architekten und Bauträger wird die Wahl des Fassadenmaterials zunehmend zu einer Frage der Langlebigkeit und Resilienz gegenüber klimatischen Extremen. Die moderate Wachstumsrate verdeutlicht, dass Qualität und funktionale Zusatznutzen – wie etwa algenresistente Oberflächen oder thermische Optimierung – die zentralen Treiber für die Herstellererlöse im aktuellen Marktumfeld bleiben.
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AutorRedaktion
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